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Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten zieht bei digitaler Vertreterversammlung positive Bilanz

8,8 Prozent Wachstum im Corona-Jahr

Büren/Salzkotten

Erneut in digitaler Form ist jetzt die Vertreterversammlung der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten erfolgt. Trotz der pandemiebedingt schwierigen wirtschaftlichen Umstände sei die Genossenschaftsbank mit ihren 74.858 Kunden und 43.471 Mitgliedern in vielen Geschäftsfeldern gewachsen, heißt es in einer Mitteilung der Bank.

Haben die Bilanz der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten während der digitalen Vertreterversammlung vorgestellt: die Vorstände Thorsten Wolff und Karl-Udo Lütteken. Foto:

Die Bilanzsumme sei um 8,8 Prozent auf 1.94 Millionen Euro gestiegen. Im Kundenkreditgeschäft verzeichne die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten weiterhin eine stabile Aufwärtsbewegung. Die Kundenforderungen hätten sich um 47,6 Millionen Euro oder 3,7 Prozent auf rund 1336 Millionen Euro erhöht. Treiber des Kreditgeschäfts seien erneut die Anfragen an Bau- und Unternehmensfinanzierungen gewesen. Darüber hinaus erlebe die Volksbank eine starke Nachfrage nach Kredit-Fördermitteln innerhalb der Corona-Pandemie.

Das betreute Kundenvolumen sei um 7,7 Prozent auf mehr als 4 Milliarden Euro gestiegen. Das von der Genossenschaftsbank betreute Kundenanlagevolumen, das außer den bilanzwirksamen Kundeneinlagen auch die an die Kunden vermittelten Verbundprodukte enthält, stieg sogar um 10 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss habe sich im Berichtsjahr – bedingt durch das anhaltende Zinsniveau – um 6,6 Prozent auf 29,3 Millionen Euro verringert. Der Provisionsüberschuss sei um 8,8 Prozent auf 14,5 Millionen gestiegen. Ursächlich für diesen Anstieg sei vor allem die positive Entwicklung im Wertpapier- und Depotgeschäft. Die Vertreterversammlung habe eine Dividendenzahlung in Höhe von zwei Prozent beschlossen.

„Wir können mit unserer Entwicklung im Jahr 2020 sehr zufrieden sein“, betont Vorstand Karl-Udo Lütteken, „denn auch für Genossenschaftsbanken brachte das Jahr viele Herausforderungen mit sich, die Strukturen, Arbeitsabläufe und unsere Wirtschaft nachhaltig beeinflussen.“ Im vergangenen Jahr sei das Wachstum im Online-Banking mit 35 Prozent überproportional hoch ausgefallen. Die Frequenz der Filialbesuche habe dagegen abgenommen. Vorstandsmitglied Thorsten Wolff betont: „Wir müssen gewährleisten, dass wir als Genossenschaftsbank für den Mittelstand unsere Unternehmer in dieser so außergewöhnlichen Zeit unterstützen.“ Neben zahlreichen Unternehmergesprächen sollen auch 2021 konkrete Hilfen wie Tilgungsstundungen, KFW-, Dispo- und Überbrückungskrediten geleistet werden. 100.000 Euro hat die Bank an 100 Vereine ausgeschüttet, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen waren. Sie erhielten Spenden in Höhe von 500 bis 2500 Euro aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins.

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