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Drittes Feuer innerhalb weniger Wochen im leerstehenden Gebäude in Bad Wünnenberg – Polizei hat zündelnde Jugendliche im Verdacht und ermittelt wegen Brandstiftung

Aatal-Hotel: Stadt drängt auf schnellen Abriss

Bad Wünnenberg

Erneut hat es am Dienstagabend im leerstehenden ­Aatal Hotel in Bad Wünnenberg gebrannt. Diesmal rückten 40 Feuerwehrleute unter der Leitung von Andreas Luig mit neun Einsatzfahrzeugen ins Aatal aus; ebenso der Rettungswagen der Wache Fürstenberg sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen.

Von Marion Neesen

Bereits zum dritten Mal mussten Bad Wünnenberger Feuerwehrleute ins Aatal ausrücken. Die Polizei vermutet, dass Jugendliche in dem leerstehenden Hotel zündeln. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Wünnenberg

Es war – wie berichtet – inzwischen der dritte Einsatz am einstigen Hotel in der Nähe des Paddelteichs, nachdem es dort am 24. April und am Pfingstmontag gebrannt hatte. In allen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus und vermutet, dass Jugendliche dort gezündelt haben. Im jüngsten Fall hatte ein Sofa Feuer gefangen. Die Polizei vermutet, dass die Jugend­lichen durch eines der beschädigten Fenster in das Gebäude gelangen und für die Feuer verantwortlich sind. Beim ersten Brand im April hatte ein Zeuge einen etwa 16- bis 18-jährigen Jugendlichen gesehen, der von einem der Balkone gesprungen und geflüchtet war.

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