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Salzkotten beteiligt sich am Fotowettbewerb des Heimatministeriums

Abstimmen für Haus des Salinators

Salzkotten

Die Stadt Salzkotten nimmt mit dem Salinator-Penning-Haus am Wettbewerb „50 Jahre Städte-WOW-Förderung – Wo stehen die schönsten Projekte in Nordrhein-Westfalen?“ des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teil. Jeder kann abstimmen.

Von Marion Neesen

Von 2015 bis 2017 ist das Salinator-Penning-Haus in Salzkotten umfassend saniert und modernisiert worden. Foto: Besim Mazhiqi

50 Jahre Städtebauförderung waren für

das Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Anlass, den Wettbewerb auszuschreiben. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, im Internet über die schönsten Städtebauprojekte abzustimmen.

Salzkotten geht bei diesem Wettbewerb mit dem nachweislich ältesten noch erhaltenen Baudenkmal aus dem Jahr 1563 ins Rennen. Nachdem das Gebäude in der Klingelstraße bereits zum Abriss freigegeben war, hatte sich der Heimatverein intensiv für dessen Erhalt eingesetzt. Mit Hilfe des neuen Eigentümers wurde das bis dahin als Haus Wüst bekannte Gebäude in den Jahren 2015 bis 2017 umfassend instandgesetzt und modernisiert. „Dieser Fotowettbewerb stellt für uns eine sehr willkommene Gelegenheit dar, dieses an exponierter Lage am Kirchplatz St. Johannes errichtete Gebäude noch einmal einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen“, sagt Bürgermeister Ulrich Berger.

Viele Jahre war das unbewohnt Haus Wüst in der Klingelstraße in Salzkotten kein schöner Anblick. Foto: Stadt Salzkotten

Mit seiner hervorgehobenen Bedeutung für die Siedlungs- und Sozialgeschichte Salzkottens – schließlich habe dieses Haus dem großen Stadtbrand im Jahr 1633 standgehalten – vermittele es einen nachweislichen Eindruck davon, wie es im Bereich der Kirche im 19. Jahrhundert ausgesehen habe. „Dem Ehepaar Heinrich und Heidi Müller als Erwerber dieses Baudenkmals verdankt die Stadt Salzkotten ein nicht zu unterschätzendes Engagement, durch das dieses geschichtsträchtige Haus in ein Wohnhaus mit insgesamt fünf Wohneinheiten umgenutzt wurde und das hierbei auch modernsten Wohnansprüchen gerecht geworden ist“, so Berger weiter.

Die Architektin Cornelia Lange aus Höxter, die das Projekt geplant und die Bauleitung inne hatte, betonte nach der Sanierung: „Nicht das Alter, nicht die Bausubstanz und auch nicht die Anforderungen des Denkmalschutzes waren ein Problem. Die größte Herausforderung war, jemanden zu finden, der die Wertigkeit des Hauses und seine Bedeutung für die Stadtgeschichte Salzkottens zu schätzen weiß.“ Dieser Einschätzung könne er sich nur anschließen, sagt Berger.

Wo das schönste Projekt des Landes steht, sollen die Bürger bestimmen

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Zum 50. Jubiläum der Städtebauförderung in diesem Jahr haben wir die Kommunen in Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, Bilder von Förderprojekten einzureichen. Ich freue mich, dass so viele mit dabei sind und der Städtebauförderung des Landes ein Gesicht geben.“ Wo das schönste Projekt des Landes steht, sollen die Bürger bestimmen.

Bis zum 26. Juli ist das Online-Voting freigeschaltet. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat eine Stimme. Die zwölf Projekte mit den meisten Stimmen, werden zu einem Fotokalender für das Jahr 2022 gestaltet. Auf die drei bestplatzierten Kommunen wartet darüber hinaus jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Aktion wird in den sozialen Medien des Ministeriums unter dem Hashtag #NRWStädteWOW begleitet.

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