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Heike Mathejczyk freut sich über weitere Helferinnen und Helfer – Bestandteil der Landesgartenschau Höxter

Abteigarten Marienmünster blüht

Marienmünster

Wo viele „Blaue Zwerge“ wohnen – dort ist der neu angelegte Abteigarten Marienmünster. Der Garten der Kräuter und Düfte zieht Einheimische und Touristen an. Nun soll der Abteigarten in die Landesgartenschau 2023 in Höxter integriert werden.

Bearbeitet von Jürgen Drüke

Ruhe und Entspannung bei der Arbeit: Das bietet die Idylle des Abteigartens in Marienmünster. Weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind willkommen. Foto: Abteigarten

„Auch deshalb werden weitere Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die den Garten mitpflegen und gestalten gebraucht“, setzt Projektleiterin Heike Mathejczyk auf Verstärkung. 2014 ist der ehemalige Gemüsegarten der Abtei in einem sensiblen, nachhaltigen Prozess von ehrenamtlichen Kräften zu einem biologisch bewirtschafteten, Duft- und Kräutergarten mit Elementen aus früh- und hochmittelalterlicher, barocker und aktueller Gartenbauweise überformt worden.

Blumen kulitiviert

Mehr als 50 Kräuter, Gemüsepflanzen und Blumen in verschiedenen historischen Zusammenhängen würden kultiviert. Für den Abteigarten gab es 2021 den Heimatpreis – er trägt das Siegel „Natur im Garten“ Region Weserbergland. Deshalb hat die Kulturstiftung Kontakt zum Förderverein Landesgartenschau in Höxter geknüpft. „Eine Zusammenarbeit ist geplant, um den Abteigarten in die Landesgartenschau zu integrieren. Ferner beginnt die Kloster-Garten-Route an der Abtei“ sagt H Mathejczyk. Das Projekt Abteigarten diene der Naturförderung und belebe nicht nur die Geschichte der Gärten in Marienmünster.

Idylle pur im Abteigarten Marienmünster. Foto: Abteigarten

Lern- und Ruheort

„Der Garten ist Erholungs-, Erlebnis-, Lern- und Ruheort zugleich“, stellt die Projektleiterin heraus. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden insbesondere im Frühjahr und Herbst gebraucht. „Wir arbeiten miteinander, lernen viel voneinander über die Natur, den biologischen Gartenbau und unsere persönlichen Gespräche geben uns Austausch und Kraft“, sagt Heike Mathejczyk. Der Garten biete Erholung, Beruhigung und Entspannung. So manche Besucherin oder Besucher hätten ein Stück Heimat im Ehrenamt gefunden. Ein Gedanke von Hermann Gmeiner, dem Vater der SOS-Kinderdörfer, sei das Leitbild der Gärtnerinnen und Gärtner im Abteigarten: „Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.“ Die Arbeiten im Abteigarten erfolgen samstags ab 9 Uhr oder auch nach Terminabsprache. Für Getränke und einen kleinen Imbiss sei gesorgt.

Wer die Einsätze unterstützen will, kann sich bei Projektleiterin Heike Mathejczyk, Tel. 0175/8065908 oder ehrenamt@abteigarten.de informieren.

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