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Paderborner Modellstadtteil für Regionale-Projekt qualifiziert – B-Status für Zukunftsquartier

Alanbrooke-Quartier erhält A-Status

Paderborn

Dem Alanbrooke-Quartier in Paderborn wurde vor wenigen Tagen im Urban-Land Board im Rahmen der Regionale 2022 der A-Status verliehen. Somit hat sich das Quartier als Regionale-Projekt qualifiziert und wird im Präsentationsjahr 2022 gemeinsam mit anderen Projekten aus der Region OWL vorgestellt.

Das Alanbrooke-Quartier, hier eine Visualisierung,  hat den A-Status im Rahmen der Regionale 2022 erhalten. Foto: Stadt Paderborn

Auf dem Gelände der ehemaligen Alanbrooke-Kaserne entsteht ein innerstädtisches, urbanes Quartier, das mit hoher Eigenständigkeit, angemessener Dichte und in enger Verzahnung mit der gewachsenen Umgebungsbebauung einen neuen Stadtbaustein bildet. Der denkmalgeschützte Bestand und eine zentrale Grünachse prägen das neu entstehende Quartier.

Ergänzt werden die noch zu sanierenden Bestandsgebäude durch eine Vielzahl von modernen Neubauten, die nicht nur Effizienz und Komfort vereinen, sondern auch im Miteinander von Alt und Neu ein spannendes, nachhaltiges und dynamisches Stadtquartier entstehen lassen. Auch das Zukunftsquartier ist im Qualifizierungsprozess einen großen Schritt weiter. Mit der Qualifizierung zum B-Status hat das Quartier gute Chancen, Anfang nächsten Jahres ebenfalls den A-Status zu erreichen.

Das Zukunftsquartier ist einen großen Schritt weitergekommen und ist mit dem B-Status ausgezeichnet wurde. Foto: Stadt Paderborn

Für das ehemalige Kasernengelände an der Driburger Straße wird aktuell ein Masterplan für einen innovativen und zukunftsfähigen Modellstadtteil erarbeitet, der an der Schnittkante von Stadt und Landschaft sowohl urbane Qualitäten und Nutzungen als auch großzügige Grün- und Freiflächen vereinen wird. „Wir sind sehr zufrieden, dass nach dem Adam-und-Eva Haus zwei herausragende Stadtentwicklungsprojekte der Konversion im Rahmen der Regionale ausgezeichnet wurden und so einen wichtigen Beitrag für das Urban-Land Ostwestfalen-Lippe leisten“, zeigt sich die Technische Beigeordnete Claudia Warnecke erfreut über die Auszeichnung der beiden Projekte.

Das Urban-Land steht für ein ausbalanciertes Verhältnis von Stadt und Land, das zugleich als Zielvision eines Strukturentwicklungsprogramms in der Region OstWestfalen-Lippe umgesetzt wird. Die Regionale-Projekte sollen jeweils einen Beitrag dazu leisten, das Ziel der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse zu erreichen.

Innovative und modellhafte Projekte sollen zukunftsweisende Antworten auf die Fragen geben, wie wir künftig leben, arbeiten, unsere Freizeit gestalten und uns fortbewegen wollen. Ein umfassender Qualifizierungsprozess sichert dabei die Qualität der Regionale-Projekte und besteht aus den drei Stufen C > B > A.

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