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Als Vizelandrat und SPD-Politiker hat er sich um den Kreis Höxter und um die Kreisstadt über Jahrzehnte verdient gemacht

Albert Huppertz ist gestorben

Höxter

Große Trauer in Höxter und auch im Kreis: Im Alter von 81 Jahren ist der ehemalige stellvertretende Landrat Albert Huppertz verstorben. Besonders die SPD trauert um einen ihrer über viele Jahre anerkanntesten Kommunalpolitiker.

Hat sich um Höxter und um den Kreis Höxter verdient gemacht: Albert Huppertz ist jetzt mit 81 Jahren in Höxter gestorben. Foto:

Der Höxteraner hat in seinem Leben an vielen Stellen seine Spuren hinterlassen. Er war ein Mensch der Stadtgesellschaft in Höxter, aktiv in vielen Bereichen. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für die Kommunalpolitik. So war er 16 Jahre im Stadtrat und 25 Jahre im Kreistag tätig. Von 2009 bis 20014 war er zudem stellvertretender Landrat und damit kreisweit im Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger.

Verabschiedung im Kreistag in Höxter 2014: (von links) Rudolf Koch, Gisela Müller, Eva Maria Müller, Konrad Thiele, Carola Breker, Paul Gemmeke, Landrat Friedhelm Spieker, Hans-Jürgen Oppermann, Vizelandrat Albert Huppertz, Antonius Aufenanger sowie Mechthild Cramme und Martina Fahlbusch. Es fehlen: Beate Vogt, Joachim Vogt, Hans-Jürgen Zurbrüggen, Ludger Michels und Ursula Grewe. Foto: Dennis Pape

Sein besonderes Interesse galt der Entwicklung der Altstadt von Höxter, an der er viele Jahre intensiv arbeitete. Daneben hing sein Herz auch an der Entwicklung von Corvey. Viele Jahre war galt er als Aktivposten im Kulturkreis Corvey.

Albert Huppertz war ein einflussreicher Mann in der Kreisstadt und scheute nie ein offenes Wort zu aktuellen Themen. Er war Mitglied mehrerer Vereine. Er suchte immer das Gespräch mit den Menschen und hat mit seiner praktischen, ausgleichenden und nahbaren Art häufig zur Entschärfung von Konflikten beigetragen. Oft sah man ihn beim Plausch auf dem Wochenmarkt oder irgendwo „in der Stadt“.

Die SPD im Kreis und in der Stadt Höxter trauert um einen Menschen, der über fünf Jahrzehnte für soziale Gerechtigkeit und mehr Teilhabe in der SPD gearbeitet und gestritten hat. Der Verstorbene hinterlässt eine Tochter und drei Enkelkinder. Die SPD verliert mit ihm einen Großen der Kommunalpolitik. Viele werden Albert Huppertz und seine Verdienste in Ehren halten.

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