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Landwirt entkräftet Vorwurf, dass er Kuh verhungern ließ

Angeklagter soll 450 Euro bezahlen

Höxter.

Hat ein Höxteraner Landwirt eine Kuh verhungern lassen? Das Verfahren gegen den 43-jährigen Beschuldigten ist vor dem Amtsgericht Höxter mit Zustimmung der Beteiligten vorläufig eingestellt worden. Der Angeklagte soll einen Geldbetrag von 450 Euro an den Ortsverband Höxter des Kinderschutzbundes bezahlen. Richterin Christina Brüning war nach der Verhandlung davon überzeugt, dass der Tod der Kuh „wohl ein Einzelfall gewesen ist“.

Von Jürgen Drüke

Eine Kuh (Symbolbild) stirbt im Oktober vergangenen Jahres stark abgemagert auf einer Höxteraner Weide. Foto: dpa

Hintergrund: Im Oktober des vergangenen Jahres ist eine Kuh auf einer Weide des Höxteraner Landwirts stark abgemagert verstorben. Das Tier habe die Hälfte des normalen Gewichts einer gesunden Kuh aufgewiesen. 255 Kilogramm seien es lediglich gewesen. Eine Sektion wurde vorgenommen. In dem Bericht wurde eine Krankheit, die den Gewichtsverlust erklärt hätte, ausgeschlossen.

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