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Nach tödlicher Messerattacke: BVL sammelt für Witwe des Opfers und ihre Kinder – Verdächtiger weiter in Haft

Anklage für Mitte Dezember erwartet

Bad Lippspringe/Paderborn

Im Fall der tödlichen Messerattacke in Paderborn, bei der ein 30-jähriger Mann aus Bad Lippspringe ums Leben kam, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft für Mitte Dezember mit der Anklageerhebung zu rechnen. Der Tatverdächtige (31) befindet sich weiter in Untersuchungshaft. Der Vorwurf gegen ihn lautet Totschlag. Der Sportverein BV Bad Lippspringe hat für die Witwe des Opfers und ihre Kinder unterdessen Spenden gesammelt.

Von Uwe Hellberg

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Arnikaweg geschah die Tat am 19. September. Foto: Jörn Hannemann

Am 19. September war es auf dem Kaukenberg zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Wie bereits berichtet, war eine 20 Jahre alte Paderbornerin gegen 7.55 Uhr in ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Arnikaweg zurück gekehrt. Sie war laut Polizei und Staatsanwaltschaft in Begleitung einer 26-jährigen Paderbornerin, eines 30-jährigen Mannes aus Bad Lippspringe und eines 31-jährigen Paderborners. Plötzlich tauchte der Freund der 20-Jährigen in der Wohnung auf.

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