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Teile des Gartens der Familie Ahlemeier in Bosseborn sollen Ausgleichsfläche für ein Baugebiet werden

Ärger um eine unsichtbare Grenze

Höxter-Bosseborn

Durch den Garten von Andrea und Georg Ahlemeier in Bosseborn verläuft wahrscheinlich bald eine Grenze. Vom insgesamt 1600 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem auch ein Wohnhaus steht, werden etwa 600 Quadratmeter abgetrennt – zumindest planerisch als Ausgleichsfläche für ein neues Grundstück, irgendwo anders im Dorf.

Von Timo Gemmeke

Knapp die Hälfte des Gartens der Ahlemeiers soll mit der Flächennutzungsplanänderung landwirtschaftliche Ausgleichsfläche sein. Das Ehepaar befürchtet dadurch einen Wertverlust des Grundstücks. Foto: Timo Gemmeke

Auch wenn die Grenze nicht physisch und damit quasi unsichtbar ist, befürchten die Ahlemeiers Nachteile. „Wir dürfen keine Bauten mehr auf dem Teil des Grundstücks errichten“, sagt Andrea Ahlemeier. Gartenhaus, Pool, Outdoor-Küche – diese Pläne sind passé. „Das ist traurig, weil unsere Tochter nach Studium und Ausbildung hier gerne eingezogen wäre“, sagt Ehemann Georg. Ohne Aussicht auf Gestaltungsmöglichkeit im Garten habe die Tochter umgeplant – und Bosseborn als künftigen Wohnort verworfen.

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