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Klaus Dieter Frers verkauft Delbrücker Autobauer – Electricbrands will Retro-Isetta auf die Straße bringen

Artega wechselt den Besitzer

Delbrück

Für den einst mit großen Ambitionen gestarteten Autobauer Artega ist die Zukunft in Delbrück abgefahren. Unternehmer Klaus Dieter Frers, zugleich Vorstandschef des Autozulieferers Paragon, hat das in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckende Unternehmen an einen Finanzinvestor verkauft. Dieser wiederum hat Artega an die in Itzehoe ansässige Electricbrands AG weiterveräußert. Sie will nun den seit Jahren geplanten Marktstart einer elektrifizierten Retro-Isetta realisieren.

Von Oliver Horst

Klaus Dieter Frers zeigte 2019 den Artega Karo bei der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Foto: Wolfgang Schäffer

Electricbrands soll Artega vor einer erneuten Insolvenz bewahrt haben, heißt es. Frers hatte den Sportwagenbauer 2006 gegründet und seine Anteile Ende 2009 veräußert. Im Sommer 2012 ging das Unternehmen insolvent. Mit einer neuen Gesellschaft übernahm Frers anschließend die Vermögenswerte und stellte 2017 den Elektro-Sportwagen Artega Scalo Superelletra vor. Mit dem Kauf des italienischen Elektromobilherstellers Tazzari 2018 übernahm Artega auch den Produktionsauftrag für den an eine BMW Isetta aus den 1950er Jahren angelehnten Elektro-Kleinstwagen „Microlino“ der Schweizer Micro Mobility Systems AG.

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