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Senioren-Union Schloß Holte-Stukenbrock besucht Radio- und Telefonmuseum in St. Vit

Auf den Spuren der Erfinder

Schloß Holte-Stukenbrock

Die Senioren-Union hat sich auf den Spuren der Erfinder in St. Vit bewegt. Der Besuch im Radio- und Telefonmuseum war eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Richard Kügeler (links) führt die Teilnehmer aus der Senioren-Union durch die Ausstellung. Foto: Senioren-Union

Nach längerer Corona-Zwangspause war die Senioren-Union unter der Leitung von Siegfried Kosubek und Klaus-Jürgen Streck am vergangenen Donnerstag zu Besuch im Verstärkeramt St. Vit, wo das Radio- und Telefonmuseum untergebracht ist. Dem unermüdlichen Einsatz von Richard Kügeler, dem Vereinsvorsitzenden, ist es zu verdanken, dass das Museum als weltweites Unikat gilt mit rund 3500 kleinen und großen Exponaten aus der Radio- und Telefon-Technik, die in einem unterirdischen Bunker in zehn Meter Tiefe auf einer Fläche von 2000 Quadratmeter präsentiert werden. Schnell kommen Erfindungen von Edison, Reis und Tesla in den Sinn, die in Amerika entsprechend geforscht haben.

Bis 1995 war das Verstärkeramt der heutigen Telekom in Betrieb, gebaut 1938 von der Deutschen Reichspost und getarnt als westfälisches Bauernhaus. Bei Kriegsende 1945 haben die Amerikaner trotz Lagezeichnung das Verstärkeramt nicht gefunden, obwohl sie vor der Tür standen.

Alles was mit Radio, Fernsehen und Telefon zu tun hat, bekamen die Senioren zu Gesicht. Teils fühlten sie sich zurückversetzt in die eigene Kindheits- und Jugendzeit. Unter dem Motto „erinnern, entdecken, erleben“ können seit 2003 die technischen Erzeugnisse der vergangenen Jahrzehnte bestaunt werden.

Die Fülle der verschiedenen Geräte aus der Unterhaltungs-, und Kommunikationselektronik, darunter Telefone, Radios und Röhrenfernseher beeindruckte die Besucher, die der engagierten Führung des Gründers und Wegbereiters Richard Kügeler interessiert lauschten.

Dank guter Pflege sind einige der Exponate auch heute noch funktionstüchtig, was die Teilnehmer ausprobieren konnten.

Zu guter Letzt hat Helmut Geiß, teilnehmendes Mitglied der Senioren-Union, die Ausstellung bereichert durch einen voluminösen Oszillographen aus dem Jahre 1975 und ein altes Diktiergerät. Über diese Geräte hat sich Richard Kügeler sehr gefreut.

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