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Workshop in Gedenkstätte Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock: Teilnehmer fotografieren geschichtsrelevante Orte

Auf der Suche nach Spuren gegen das Vergessen

Schloß Holte-Stukenbrock

Vereinzelt fallen Lichtstrahlen durch ein Fenstergitter in einen Raum der ehemaligen Entlausung und machen Kratzspuren an den Wänden sichtbar. In dem düsteren Gebäude, in dem sich im Zweiten Weltkrieg sowjetische Kriegsgefangene einer schmerzhaften Prozedur unterziehen mussten, halten Hobbyfotografen Relikte der Vergangenheit in Bildern fest.

Fotografisch auf Spurensuche in der Entlausung der Gedenkstätte Stalag 326: Die Teilnehmer des Fotoworkshops (von links) Dennis Hermany, Oliver Nickel, Gabriele Rodenbeck, Hannelore Tölke, Karl-Heinz-Ochs, Elisabeth Mösenmeier, Nike Harmening, Lynn Mitchel, Marc Jacobsen, Mia Gerlich und Manuela Ofiti bereiten eine Ausstellung vor. Foto: Uschi Mickley

Bei der Gruppe handelt es sich um elf Teilnehmer eines Fotoworkshops, die sich auf Spurensuche begeben. Oliver Nickel, Geschäftsführer der Gedenkstätte Stalag 326, zeigte zu Beginn des zweiteiligen Kurses einen Film über die Historie des Stammlagers in Stukenbrock-Senne. In der Zeit von 1941 bis zur Befreiung im Jahr 1945 durchliefen etwa 300.000 Zwangsarbeiter den Lagerkomplex. Die technische Umsetzung hatte der Fotograf Besim Mazhiqi übernommen, der auch den gestalterischen Umgang mit Handys und Kameras vermittelte.

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