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Auch in Inzidenzstufe 2 sind im Kreis Herford Feiern vorerst möglich

Auf Hochzeiten darf weiter getanzt werden

Kreis Herford

Zwar bescheren die steigenden Coronazahlen dem Kreis Herford ab Sonntag Einschränkungen gemäß der Inzidenzstufe 2 – deshalb müssen Familienfeste wie Hochzeiten oder Taufen aber nicht abgesagt werden. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

 

Die in den kommenden Tagen anstehenden Hochzeiten sollen nicht gefährdet sein, teilt die Kreisverwaltung mit. Foto: dpa

Bei den Ordnungsämtern und beim Kreis sind in den vergangenen Tagen Anfragen von Menschen eingegangen, die sich sorgten, ob ihre Feiern stattfinden können oder es starke Einschränkungen dafür geben würde.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat die Kreise und kreisfreien Städte nun darauf hingewiesen, dass auch in Inzidenzstufe 2 Hochzeiten und ähnliche langfristig geplante Feiern durch eine Ausnahme in der Corona-Schutzverordnung ermöglicht werden können, ohne dass bei diesen auf Musik und Tanz verzichtet werden muss. In diese Regelung sind etwa Hochzeiten, runde Geburtstage, Taufen und Ähnliches mit einbezogen.

Nach den aktuell noch geltenden Regelungen sind private Veranstaltungen in Form von Partys und vergleichbaren Feiern ohne Verpflichtung zur Einhaltung von Mindestabstand und Maskenpflicht eigentlich nur in den Inzidenzstufe 0 und 1 möglich.

Nachdem sich aber die Ministerpräsidentenkonferenz vergangenen Dienstag im Grundsatz darauf verständigt hat, dass geimpften und genesenen Personen alle Angebote, Einrichtungen und Tätigkeiten wieder offenstehen und dies grundsätzlich auch für getestete Personen gelten soll, erscheint dem Ministerium ein Festhalten an der bisherigen Regelung für das kommende Wochenende nicht mehr angemessen.

„Wir haben nun für größere Veranstaltungen wie Hochzeiten oder vergleichbare Feiern, die in den kommenden Tagen anstehen, mehr Spielraum, um sie auch nach Eintritt in die Inzidenzstufe 2 weiterhin so zu ermöglichen, wie das bisher der Fall war – nämlich mit Musik und Tanz und ohne Maske und Mindestabstand“, erklärt Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner. „Das werden wir kreisweit in Abstimmung mit den örtlichen Ordnungsämtern so auch umsetzen.“

Der Krisenstabsleiter betont: „Ganz wichtig wird es aber weiterhin sein, dass es ein angemessenes und wirksames Schutzkonzept gibt, das mit den jeweiligen Ordnungsämtern im Vorfeld genau abgestimmt werden muss. So darf es auch weiterhin nur Zutritt für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete geben. Die Ausnahmeregelung des MAGS ermöglicht es uns, für Feiern und Veranstaltungen individuell die beste Lösung zu finden“.

Die Regelung gilt zunächst nur bis zum Auslaufen der aktuellen Corona-Schutzverordnung am kommenden Donnerstag.

„Über die zukünftigen konkreten Regelungen der neuen Corona-Schutzverordnung, die derzeit in der Abstimmung ist, werden die Landesregierung und der Kreis Herford so schnell wie möglich informieren“, so die Kreisverwaltung.

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