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Freilichtbühne Porta lädt zu „Neues vom Räuber Hotzenplotz“ ein – Karten besser vorher online kaufen

Aus dem Spritzenhaus entkommen

Porta Westfalica

Unangenehme Einschränkungen des Theaterbetriebs mussten die Akteure und Fans der Freilichtbühne Porta seit Ausbruch der Pandemie hinnehmen. Doch dank sinkender Inzidenzzahlen kommt jetzt gleich Zweierlei zurück: das Bühnenspektakel und der Räuber Hotzenplotz.

Von Heike Pabst

Der Wachtmeister Dimpfelmoser ist vom Räuber in einen Feuerwehrschlauch eingewickelt worden. Natürlich eilen ihm Kasper und Seppel zu Hilfe. Doch wie fangen sie nun den Hotzenplotz wieder ein? Das lässt sich ab 10. Juli in Porta miterleben. Foto: Freilichtbühne Porta

Die Freilichtbühne feiert am 10. Juli die Premiere ihres Familientheaterstücks für diesen Sommer. „Wir nehmen die kleinen und großen Zuschauer mit auf eine spannende Reise in die lustige und aufregende Welt von Kasperl und Seppel“, kündigt das Team an. Es lädt die Zuschauer ein, „einfach mal wieder einen Nachmittag die Seele baumeln zu lassen“.

Die meisten Kinder und solche, die mal Kinder waren, wissen es: Im ersten Teil des Gaunervergnügens von Otfried Preußler hatten Kasper und Seppel den Räuber Hotzenplotz besiegt und gefangen. Doch im zweiten Teil, den sich das Team der Freilichtbühne nun ausgesucht hat, kann sich der Räuber aus dem Spritzenhaus befreien, in dem er festgesetzt worden war.

Er belästigt wieder die Großmutter, nur diesmal stiehlt er keine Kaffeemühle, sondern bedient sich dreist an Bratwürsten und Sauerkraut und entführt die alte Dame in seine Räuberhöhle!

In „Neues vom Räuber Hotzenplotz“ unter der Regie von Marco Knille beschränken sich die Portaner auf sieben Akteure, die die beliebte Geschichte auf die Bühne bringen. Ein Zugeständnis an die noch anhaltende Pandemie-Lage. Das nostalgisch anmutende, fast märchenhafte Setting und der bisweilen anarchische Humor der Buchvorlage zusammen mit der Spielfreude der Portaner versprechen dem Publikum dennoch einen turbulenten Theaterspaß. Besonders auf den Auftritt der hellsehenden Witwe Schlotterbeck und ihres Krokodildackels Wasti darf man sicherlich gespannt sein.

Alle Termine

Um eine möglichst unbeschwerte und sichere Theatersaison zu bieten, ist gemeinsam mit den Behörden ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet worden, dessen jeweils aktueller Stand auf der Homepage nachzulesen ist. Zurzeit gilt noch, dass Besucher einen negativen Test, eine Genesungsbescheinigung oder den Nachweis einer vollständigen Impfung vorlegen müssen. Ausgenommen sind Kinder im Vorschulalter.

Vor allem aber bitten die Mitwirkenden die Besucherinnen und Besucher darum, Karten im Voraus zu reservieren. Ein Spontanbesuch sei „nur bedingt möglich.“ Die Karten kosten im ersten Rang 10 Euro, im zweiten Rang 8 Euro (ermäßigt acht und sechs Euro).

Karten gibt es ab Juli auf der Homepage. Telefonische Kartenvorbestellung ist ab 1. Juli (Donnerstag bis Samstag, 16.30 bis 18.30 Uhr) unter 0571/ 71368 möglich. Premiere ist am Samstag, 10. Juli, um 16.30 Uhr.

Weitere Termine: Sonntag, 11. Juli, 16.30 Uhr; Samstag, 17. Juli, 16.30 Uhr; Sonntag, 18. Juli, 16.30 Uhr; Samstag, 24. Juli, 16.30 Uhr; Sonntag, 25. Juli, 16.30 Uhr; Samstag, 31. Juli, 20 Uhr; Sonntag, 1. August, 16.30 Uhr; Samstag, 7. August, 20 Uhr; Sonntag, 8. August, 16.30 Uhr; Samstag, 14. August, 20 Uhr; Sonntag, 15. August, 16.30 Uhr; Samstag, 21. August, 16.30 Uhr; Sonntag, 22. August, 16.30 Uhr; Samstag, 28. August, 16.30 Uhr; Sonntag, 29. August, 16.30 Uhr; Samstag, 4. September, 16.30 Uhr; Sonntag, 5. September, 16.30 Uhr.

Die arme Großmutter ist vom Räuber Hotzenplotz entführt worden. Foto: Freilichtbühne Porta
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