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Paderborner Unternehmer Maik Menke erneut auf dem Weg ins Kriegsgebiet

Ausgemusterte Krankenwagen für die Ukraine gesucht

Paderborn

Nachdem Maik Menke bereits Anfang März nach eigenen Angaben 28 Tonnen Hilfsgüter in die Westukraine gebracht hat, macht er sich am Freitag erneut auf den Weg ins Kriegsgebiet. „Wir haben drei Rettungswagen zusammen“, sagte der 37-Jährige am Montag.

Von Dietmar Kemper

Die Hilfsgüter aus Paderborn fanden Anfang März schnell Abnehmer. Die medizinische Situation ist schwierig. Foto: privat

Die älteren Fahrzeuge wurden dem Paderborner Unternehmer demnach von den Feuerwehren Bonn, Münster und Lengerich zur Verfügung gestellt. Außerdem werde er eine Feldküche aus Deutschland mitnehmen, kündigte Maik Menke an.

Bei seiner ersten Hilfsaktion vom 3. bis 7. März versorgte er in der Region Lemberg-Sokal medizinische Einrichtungen mit Medikamenten und übergab zwei Transporter an den Landrat. „Die Menschen sind so leidensfähig“, bewundert er die Einheimischen.

Für den zweiten Hilfstransport sucht er noch weitere ausgemusterte Kranken- und Rettungswagen, leere Kastenwagen mit bis zu 3,5 Tonnen Gewicht und vor allem Medikamente für Herz und Kreislauf, gegen Schmerzen und zur Beruhigung. Außerdem würden Blutdruckmessgeräte und Staubänder gebraucht. Maik Menke: „Lebensmittel und Kleidung werden nicht benötigt, es hapert an der medizinischen Grundversorgung.“ Für die Hilfsbereitschaft der Paderborner vor dem ersten Transport bedankt er sich herzlich. Noch bis Donnerstag können Hilfsgüter an der Abtsbrede 123 in Paderborn abgegeben werden, Maik Menke selbst ist unter der Telefonnummer 0151/64310896 erreichbar.

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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