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Nach Unfall in Melle fehlt von dem Fahrer jede Spur – Kennzeichen aus dem Kreis Minden-Lübbecke

Auto landet kopfüber im Wasser

Lübbecke/Melle

Ein kurioser Unfall hat die Polizei in Melle am Samstag beschäftigt. Ein Spaziergänger hatte morgens einen Mazda kopfüber in einem Bach liegend entdeckt. Für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst entwickelte sich ein längerer Einsatz mit der Suche nach Verletzten, denn der Fahrer war nicht auffindbar. Das Kennzeichen des Autos stammt nach Informationen dieser Zeitung aus dem Kreis Minden-Lübbecke.

Ein Spaziergänger hat am Samstag einen Mazda mit „MI“-Kennzeichen in einem Bach in Melle entdeckt. Foto: Freiwillige Feuerwehr Melle

Die Regionalleitstelle Osnabrück entsandte zunächst die Ortsfeuerwehren Altenmelle und Melle-Mitte in die Nähe des Meller Flugplatzes nahe der A30. Außerdem alarmierte der Disponent anhand des Stichwortes „Person in Gewässer“ die Wasserrettungskomponente der DLRG im Landkreis Osnabrück Süd. Die zuerst eintreffenden Beamten der Polizei Melle fanden den Pkw abseits des Segelfliegerwegs und kopfüber im Violenbach vor. Einsatzkräfte der Feuerwehr stiegen in das Gewässer und konnten schnell ausschließen, dass sich noch eine Person im Fahrzeug befand. Da es sich um einen flachen Bachlauf handelte, konnte der Alarm für die Wasserrettung der DRLG Süd zeitnah zurückgenommen werden.

Auch mit Hilfe einer Drohne wurde nach Unfallbeteiligten gesucht – jedoch ohne Erfolg.Auch mit Hilfe einer Drohne wurde nach Unfallbeteiligten gesucht – jedoch ohne Erfolg. Foto: Freiwillige Feuerwehr Melle

Die Feuerwehrmitglieder suchten anschließend mit mehreren Fußtrupps und Wärmebildkameras das Umfeld nach beteiligten und möglicherweise verletzten Personen ab. Auch aus dem Korb der Drehleiter heraus hielten sie auf knapp 30 Metern Höhe mit einer Wärmebildkamera Ausschau nach Personen.

Eine angeforderte Drohneneinheit der Kreisfeuerwehr Osnabrück unterstützte die Suche und kontrollierte die umliegenden Felder aus der Luft. Die Besatzungen eines Notarzteinsatzfahrzeugs und eines Rettungswagens der DRK-Rettungswache standen bereit, um Verletzte umgehend versorgen zu können.

Nach über zwei Stunden wurden die Maßnahmen der Feuerwehr beendet. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte keine Verletzten auffinden. Die Polizei setzte ihre Ermittlungen zum Verbleib möglicher Beteiligter fort.

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