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2G-Regelung im Einzelhandel gilt in NRW ab Samstag – Kritik der IHK – Gastgewerbe fordert mehr Hilfen

Bändchen gegen Schlangen?

Bielefeld

Das Hadern mit den verschärften Coronaregeln und das Wehklagen über die wirtschaftlichen Konsequenzen ist bei Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomen groß. Vor allem Ladeninhaber befürchten aufgrund der bundesweit und unabhängig von der Inzidenz beschlossenen 2G-Regelung nun gerade im wichtigen Weihnachtsgeschäft massive Umsatzverluste – und einen Mehraufwand wegen der Zugangskontrollen. In NRW tritt die Regelung an diesem Samstag in Kraft.

Von Oliver Horst und Erich Reimann

In Geschäften abseits des täglichen Bedarfs dürfen künftig nur noch Geimpfte und Genesene einkaufen – in NRW ab diesen Samstag.

Lange Warteschlangen vor den Ladentüren, um sicherzustellen, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt erhalten, könnten weitere Kunden abschrecken. Der Handelsverband Textil, Schuhe, Lederwaren (BTE) fordert deshalb pragmatische Lösungen für die 2G-Kontrollen. „Denkbar sind zentrale, gemeinschaftliche Prüfungen mit zum Beispiel Zugangsbändchen, wie sie bereits auf Weihnachtsmärkten oder in Einkaufszentren praktiziert werden“, schlägt Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels vor. Damit entfielen für den Handel teure und für den Kunden lästige Mehrfachprüfungen.

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