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Am Paderborner Tor in Warburg sind drei Mehrfamilienhäuser auf dem ehemaligen Ewe-Gelände geplant

Barrierefreier Wohnraum in bester Lage

Warburg

Am Paderborner Tor in Warburg in Höhe des Lidl-Marktes laufen seit einigen Tagen Abbrucharbeiten. Eine Firma aus Paderborn hat dort bereits das ehemalige Gebäude der Schreinerei Ewe abgerissen und macht derzeit auch ein benachbartes Wohnhaus sowie einen alten Schuppen dem Erdboden gleich.

Von Jürgen Vahle

Die ehemalige Zimmerei Ewe ist dem Erdboden gleich gemacht worden. Ein benachbartes Einfamilienhaus sowie der Schuppen der Firma werden derzeit abgerissen. Foto: Jürgen Vahle

An dieser Stelle will die Warburger Immobiliengesellschaft GIW (Gellings Immobilien Warburg) als Eigentümer des Grundstücks neuen Wohnraum schaffen. Geplant sind nach Informationen von Gesellschafter Hubert Gellings drei neue dreigeschossige Mehrfamilienhäuser. Die beiden vorderen Gebäude sollen eine Ausrichtung zum Paderborner Tor hin haben, beim dritten Gebäude ist die Ausrichtung zur Schillerstraße hin geplant.

Auf dem Gelände (etwa 3000 Quadratmeter Gesamtgröße) ist der Bau von komfortablen und barrierefreien Eigentumswohnungen einschließlich Tiefgarage vorgesehen. Baubeginn könnte noch in diesem Sommer sein. Die Bauzeit für die drei Gebäude schätzt Hubert Gellings auf mindestens ein Jahr – je nachdem wie sich die derzeit angespannte Situation in der Baubranche entwickelt.

20 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 75 bis 120 Quadratmetern

Wie viele Wohnungen es am Ende in den drei Gebäuden werden, steht noch nicht genau fest und hängt vom endgültigen Zuschnitt ab. Die GIW plant mit mindestens 20 Einheiten und mit Wohnungsgrößen von 75 bis 120 Quadratmetern.

Baurechtlich ist es an dieser Stelle ohne weiteres möglich, solche dreigeschossigen Häuser zu errichten. Die Immobiliengesellschaft will sich an den geltenden Bebauungsplan für das Mischgebiet halten. Daher wird das Projekt auch nicht mehr zwangsläufig in kommunalpolitischen Gremien wie dem Bauausschuss beraten, bestätigt auch das Warburger Bauamt.

Die abgerissenen Gebäude standen zuletzt beide leer und passen nach Ansicht der Investoren ohnehin nicht in das Ensemble des Paderborner Tores. Ziel sei es nun, städtebaulich ansprechende Neubauten zu errichten, macht Hubert Gellings deutlich. Zielgruppe für die Wohnungen seien Ältere, denen ihr eigenes Haus womöglich zu groß geworden ist und die in Zukunft zen­trumsnah wohnen wollten.

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