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Sperrung bis Oktober von Donnerstag an

Bauarbeiten an der Ostenländer Straße in Delbrück

Delbrück

Die Stadt Delbrück weist darauf hin, dass die Ostenländer Straße ab Donnerstag aus Richtung Kaunitzer Straße kommend gesperrt ist. Der Verkehr stadtauswärts kann normal fließen, der Verkehr aus Richtung Kaunitzer Straße wird ab Kreisverkehr Ostring über die Wittmundstraße und den Bahnweg umgeleitet.

Die Ostenländer Straße, markiert ist der Kreisverkehr Ostring. Foto: Google Maps

Grund für die Sperrung sind verschiedene Baumaßnahmen im Bereich Ostenländer Straße, die bis Ende Oktober fertiggestellt sein sollen.

Zum einen ist vorgesehen, die bislang nur provisorisch angelegten zwei Haltestellen barrierefrei auszubauen. Neben Wartehallen sind auch Fahrradbügel vorgesehen. Die Haltestellen dienen seit dem Fahrplanwechsel 2020 unter anderem als Haltepunkte der Regionalbuslinien R45 und R42, die Delbrück mit Paderborn bzw. Hövelhof verbinden.

Zwischen Ostenländer Straße und Brockestraße sollen die vorhandenen Treppenanlagen durch zwei neue Treppenanlagen mit Blockstufen und beidseitigem Geländer ersetzt werden. Der Minikreisverkehr zur Wittmundstraße erhält vier barrierefreie Fußgängerüberwege.

Zudem werden neue Regenabläufe erstellt und Straßensanierungsarbeiten an Rinnen und Borden erfolgen. Am Kreisverkehr und den neuen Fußgängerüberwegen sowie auf 150 Metern Länge der Straße wird die Fahrbahn komplett neu asphaltiert. Die Gesamtkosten betragen rund 313.000 Euro.

Der Ausbau der Haltestellen wird zu 90 Prozent aus Fördermitteln für den ÖPNV vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) finanziert. Für den Bau der beiden Bushaltestellen verbleibt für die Stadt Delbrück ein Eigenanteil von rund 7400 Euro. Die Förderung beträgt rund 66.600 Euro. Die Deckensanierung wird aus einem Sonderprogramm Euro bezuschusst. Die Zebrastreifen sowie die Treppenanlage werden aus der Förderrichtlinie Nahmobilität gefördert. Hier betragen die Gesamtkosten rund 125.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt liegt bei rund 25.000 Euro. Nur die Straßenentwässerung und –sanierung kann nicht gefördert werden. Hier liegen die Kosten bei rund 38.000 Euro.

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