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Sperrung der Richterstraße in Nieheim für Laster

Bei mehr als 3,5 Tonnen ist Schluss

Nieheim

Wenn der Umbau des Richterplatzes in Nieheim abgeschlossen ist, soll die Richterstraße zwischen Marktstraße und Ortstraße für Lastwagen gesperrt werden. Diesen Vorschlag unterbreitet die Stadtverwaltung den Ratsmitgliedern und verweist auf Gespräche mit den Planern, die eine Tonnen-Beschränkung aus „Gewährleistungsgründen“ für sinnvoll erachten.

Der Richterplatz während der frühen Bauphase. Foto: Harald Iding

Konkret ist geplant, den Straßenabschnitt für Fahrzeuge schwerer als 3,5 Tonnen zu sperren. Anwohner, deren Lieferanten oder Besucher dürfen die Richterstraße dennoch nutzen. Der Abschnitt wird mit einem Schild „Anlieger frei“ gekennzeichnet.

Während der Bauphase sei die verkehrliche Erschließung der Richterstraße schon nur eingeschränkt möglich, schreibt der stellvertretende Bauamtsleiter Florian Greger in der Beschlussvorlage. Die Erschließung der Anliegergrundstücke und die Zufahrt für die Gäste der Tagespflegeeinrichtung sei während der Bauphase „weitgehend gesichert“. Die Müllentsorgung sei umorganisiert worden. Bisher sei es dadurch zu „keinen nennenswerten Problemen“ gekommen.

Greger weist darüber hinaus darauf hin, dass die Sanierung des Platzes vor allem vom Fußgängerverkehr her gedacht worden sei. „Im Fokus der Stadterneuerung steht die Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Der öffentliche Raum ist mehr als nur Verkehrsfläche. Er ist Treffpunkt für die Anwohnerinnen und Anwohner, Spielraum für Kinder, Flaniermeile für Besucherinnen und Besucher und unterstützt das Mikroklima im Quartier.“ Verkehrsräume seien daher besonders an die Bedürfnisse von Kindern, Älteren und beeinträchtigten Menschen auszurichten.

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