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Inzidenzwert im Kreis Herford sinkt leicht – 144 neue Corona-Fälle seit dem Wochenende bestätigt

Besonders viele Jüngere stecken sich an

Kreis Herford

Der Kreis Herford führt die Liste der Inzidenz-Werte in Ostwestfalen-Lippe nach wie vor an. Zwar ist der Wert, der angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen Tagen angesteckt haben, aktuell gesunken – trotzdem liegt der Wittekindskreis immer noch deutlich vor Bielefeld und dem Kreis Gütersloh.

747 aktuelle Infektionen verteilen sich auf das Kreisgebiet. Foto: Kreis Herford

Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 178,4. Das ist ein Minus von 5,2 Punkten. An zweiter Stelle im OWL-Vergleich liegt Bielefeld: 169,7 (+5,4) vor dem Kreis Gütersloh: 159,5 (-0,8) und dem Kreis Minden-Lübbecke: 136,0 (-1,6). Der landesweite Durchschnitts-Inzidenzwert steigt um 2,5 Punkte und liegt bei 127,7.

Zu dem jüngsten Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Kreisverwaltung jetzt Einzelheiten mitgeteilt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 72-jährigen Mann, der nicht geimpft war, und der sich zu einem längeren Verwandtschaftsbesuch im Kreisgebiet aufhielt.

Der Mann hatte sich laut Kreisverwaltung in Deutschland angesteckt und wurde zunächst stationär im Kreis Herford und anschließend in einem Krankenhaus im Nachbarkreis behandelt, wo er in der vergangenen Woche an den Folgen der Corona-Infektion verstarb.

Insgesamt sind von den 186 Todesfällen im Kreis Herford 164 Menschen an Corona und 22 mit Corona gestorben.

Seit dem Wochenende sind im Kreisgebiet 144 neue Corona-Infektionen bekannt geworden. Aktuell sind 747 Personen infiziert. Bisher haben sich kreisweit 12.292 Personen angesteckt. Davon gelten 11.359 Personen als genesen.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (113), Herford (261), Hiddenhausen (28), Löhne (160), Rödinghausen (6), Kirchlengern (56), Spenge (29), Enger (25) und Vlotho (69).

„Die meisten Neufälle gibt es im Zusammenhang mit Familien/Großfamilien, Sportmannschaften und mit Schulen und Kitas“, so die Kreisverwaltung. Fast 50 Prozent der Neuinfizierten aus der vergangenen Woche sind unter 20 Jahre alt. Nach wie vor wären auch „vermehrt Reiserückkehrer*innen unter den Infizierten“.

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