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Ausstellung „The Wall“ in der Bürener Wewelsburg: Künstlerin Annet van der Voort hat Bunker des Atlantikwalls fotografiert

Beton-Monster zeigen Vergänglichkeit

Büren-Wewelsburg

Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende stehen noch unzählige Ungetüme aus Beton von Norwegen bis zur französisch-spanischen Grenze an den Stränden. Die verfallenden Bunker sind Teile des Atlantikwalls, mit dem das nationalsozialistische Deutschland seine westeuropäische Küstenlinie erfolglos gegen eine alliierte Invasion zu schützen versuchte. Und sie waren drei Jahre lang die Lieblingsmotive der niederländischen Fotografin Annet van der Voort. Ihre Ausstellung „The Wall“ ist von Donnerstag, 28. November, an im Verwaltungsgebäude des Kreismuseums Wewelsburg zu sehen.

Von Hanne Hagelgans

Fotografin Annet van der Voort und ihr Mann Volker Jakob bereiten gemeinsam mit Museumsleiterin Kirsten John-Stucke (links) die Ausstellung „The Wall“ vor. Sie ist von Donnerstag an im Sonderausstellungsraum des Museums zu sehen. Foto: Oliver Schwabe

Gemeinsam mit ihrem Mann Volker Jakob, der als Historiker die erläuternden Texte verfasste, reiste die Fotokünstlerin auf der Suche nach Bunkern durch Deutschland, Norwegen, die Niederlande, Dänemark, Frankreich, Belgien und auf die britischen Kanalinseln.

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