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Abfahrt von Krankenwagen behindert und Bielefelder Polizisten beleidigt

Betrunkener Autofahrer (35) stört Rettungseinsatz

Bielefeld

Ein betrunkener Bielefelder hat am frühen Sonntagmorgen am Kesselbrink mit seinem Auto die Abfahrt eines Rettungswagens mit einer verletzten Patientin behindert. Das Auto des 35-Jährigen stellten Polizisten sicher.

Auf dem Kesselbrink blockierte der Jaguar-Fahrer einen Rettungswagen. Foto: Thomas F. Starke

Nach einer Körperverletzung, bei der eine Jugendliche gegen 4.10 Uhr durch einen 36-jährigen Bielefelder verletzt wurde, sollte sie per Rettungswagen in eine Krankenhausambulanz gefahren werden. „Der Abtransport der Patientin verzögerte sich zunächst, weil der Fahrer einer Jaguar Limousine rasant entgegen der Fahrtrichtung der Straße Kesselbrink fuhr und den Rettungswagen blockierte“, teilt Polizeisprecher Michael Kötter mit.

Beim Verlassen seines Jaguar XF fiel den Beamten auf, dass der 35-Jährige augenscheinlich betrunken war. Er verhielt sich aggressiv und schrie die Polizisten an. Bei seiner Kontrolle waren mehrere Anläufe für einen Alkoholtest nötig, bis ein Testgerät ein Ergebnis anzeigte.

Weil sich die aggressive Stimmung des 35-Jährigen weiterhin steigerte, wurden ihm schließlich Handfesseln angelegt, wobei er den Beamten lautstarke Beleidigungen zuschrie. Zur Blutentnahme fuhren ihn Polizisten mit einem Transporter in ein Krankenhaus.

Im Anschluss musste der Bielefelder im Polizeigewahrsam ausnüchtern. Seinen Führerschein und sein Auto stellten die Beamten sicher. Sie hatten eine Summe von Fahrzeugmängeln erkannt, so dass vor der nächsten Fahrt erst die Verkehrssicherheit des Pkw überprüft werden muss. Unter anderem wies die Frontscheibe einen gefährlichen Riss auf.

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