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Staatsministerin Claudia Roth besucht die Gedenkstätte Stalag 326 und den sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock-Senne

Bewegender Moment an einem Ort der Stille

Schloß Holte-Stukenbrock

Claudia Roth ist sichtlich ergriffen, als sie auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock-Senne vor einer Stele steht und die vielen Namen der hier verscharrten Toten liest. Auf einmal ist ein dumpfes Grollen zu vernehmen. „Was ist das?“, fragt die Staatsministerin für Kultur und Medien der Bundesregierung.

Von Dirk Heidemann

Als Claudia Roth vor die Stelen mit den Namen der auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof verscharrten Menschen tritt, ist die Staatsministerin ergriffen. Das bemerken auch (von links) Mona Neubaur (Landesvorsitzende der Grünen in NRW), Hasret Karacuban (Referentin), Verena Schäffer (Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag NRW), Prof. Dr. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz) und Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (Landesrätin und Kulturdezernentin im LWL). Foto: Dirk Heidemann

„Ein Panzer. Damit leben wir hier. Das kommt vom Truppenübungsplatz da drüben“, antwortet Hubert Kniesburges, Vorsitzender des Arbeitskreises Blumen für Stukenbrock. Ein Truppenübungsplatz in der Nähe dieses Ortes? Claudia Roth wirkt mehr als irritiert.

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