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900 Plätze fehlen – hohe Grundstückspreise, der Mangel an Bauland und vor allem an Erziehern behindern die Projekte

Bielefeld: Neue Kitas zu bauen, wird schwieriger

Bielefeld

2013 galt der Ausbau von Kindergärten in Bielefeld als abgeschlossen: Es gebe keinen zusätzlichen Bedarf mehr. Dann kamen Flüchtlinge, geburtenstarke Jahrgänge, etliche Neubürger in der wachsenden Stadt und der Wunsch vieler Eltern, ihre Kinder schon früher in die Kita zu geben. Seitdem sind rund 20 neue Kitas gebaut worden, und eine Ende weiterer Planungen ist kaum abzusehen. Warum es immer schwieriger wird, neue Kindergärten an den Start zu bringen, erklärt jetzt die Verwaltung.

Von Peter Bollig

Bielefeld braucht rund 20 weitere Kitas. Die Realisierung des Ausbaus wird aus Sicht des Jugendamtes problematisch. Foto: dpa

2013 rückten jährlich rund 2800 Kinder in die jüngsten Kita-Jahrgänge nach. Inzwischen sind es etwa 3300, sagt Sozialdezernent Ingo Nürnberger. Diese Kinder brauchen Platz – in allen Jahrgängen, die sie bis zum Wechsel in die Grundschule durchlaufen. Rund 200 zusätzliche Kitaplätze benötigt Bielefeld allein aus diesem Grund im Bereich der über Dreijährigen.

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