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Tag des Wassers – 154 Brunnen für Bielefeld

120 Liter pro Kopf und Tag

Bielefeld

Der 22. März ist der Tag des Wassers. In Bielefeld sind es die Stadtwerke, die täglich rund 340.000 Menschen mit frischem Trinkwasser versorgen. Auch Augustdorf und Schloß Holte-Stukenbrock bekommen ihr Trinkwasser von den Stadtwerken.

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Leitungswasser: ein hochwertiges Lebensmittel. Foto: Hubert Link

Im Jahr 2020 betrug der Wasserabsatz – ausschließlich Grundwasser – rund 19,9 Millionen Kubikmeter. Der Bedarf steigt seit 2015 stetig an. Diese Entwicklung ist vor allem auf die gestiegene Einwohnerzahl und die trockenen Sommer zurückzuführen.

Jeder Bielefelder verbraucht pro Tag durchschnittlich 120 Liter Wasser. Etwa 50 Prozent des Wassers wird aus oberflächennahen Brunnen gefördert, die 20 bis 50 Meter tief in die Erde reichen. Fünf Prozent stammen aus Festgestein des Teutoburger Waldes aus rund 100 Metern Tiefe. Die restlichen 45 Prozent stammen aus bis zu 630 Metern Tiefe.

Bielefelds Wasser ist von hoher Qualität

Das Grundwasser, das die Stadtwerke Bielefeld fördern, ist von so hoher Qualität, dass es nur an wenigen Stellen aufbereitet werden muss, bevor es durch das rund 1.600 Kilometer lange Verteilungsnetz zu den Kunden gelangt. Lediglich an den Wasserwerken im Sprungbachtal (Dalbke), in Stukenbrock-Senne nahe dem Safaripark und in Ummeln gibt es solche Anlagen.

Die Senne ist das Hauptgewinnungsgebiet für das Bielefelder Trinkwasser. Hier werden 14 Wasserwerke betrieben. Neben der Senne ergänzt ein Wasserwerk im Teutoburger Wald die örtliche Wasserversorgung. Die 15 Wasserwerke verfügen über 154 Brunnen, die etwa 97 Prozent des Bielefelder Bedarfs abdecken. Der Rest wird von anderen Unternehmen bezogen.

Das Bielefelder Trinkwasser erfüllt alle Anforderungen, die an ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel zu stellen sind. Regelmäßige Proben an allen Stationen des Netzes – vom Brunnen bis zum Hausanschluss – stellen dies sicher.

Die Qualität des Trinkwassers wird mit jährlich mehr als 1500 Proben und 18.000 Analysewerten von unabhängigen Instituten kontrolliert – weit mehr als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Alle Messergebnisse gehen vierteljährlich an die zuständigen Gesundheitsämter als Aufsichtsbehörden. Auch vor Ort – in den Wasserwerken oder den Wasserbehältern – machen sich die Behörden regelmäßig ein Bild.

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