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Inzidenzwert steigt leicht auf 103,7 – erneut drei Todesfälle

9000 Bielefelder haben einen Impftermin

Bielefeld (WB/mde...

Trotz der großen technischen Schwierigkeiten haben bislang 9000 Bielefelder über 80 Jahre über das System der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) einen Impftermin erhalten. Wie die Stadtverwaltung auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage erklärte, wurden Impftermine bis Ende März vergeben.

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Ein kleiner Lichtblick: 9000 Bielefelder über 80 haben mittlerweile einen Impftermin erhalten. Foto: Thomas F. Starke

Keine Angaben konnte Sprecherin Margit Schulte Döinghaus dazu machen, für wie viele Termine der bisher zugesagte Impfstoff ausreicht. Im Nachbarkreis Gütersloh waren bereits am Mittwoch alle 11.000 Impftermine für Menschen über 80 vergeben worden. Weitere Termine können dort erst freigeschaltet werden, sobald das Land NRW die nächsten Lieferungen des Impfstoffs zusagt.

Das Infektionsgeschehen scheint unterdessen in Bielefeld nicht mehr so dramatisch zu sein, wie noch vor einigen Tagen. Es gab am Donnerstag 49 Neuinfektionen. Allerdings wurden auch drei Verstorbene gemeldet. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 94 und 99 Jahren sowie einen Mann im Alter von 82 Jahren. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Bielefelder ist auf 9464 angestiegen.

1901 Bielefelder sind nach Angaben der Stadt aktuell infektiös. 7338 Menschen gelten als genesen. Die Meldeinzidenz der vergangenen sieben Tage ist um 0,6 auf 103,7 pro 100.000 Einwohner angestiegen. Das entspricht 346 Neuinfektionen.

96 Menschen werden aktuell in den Krankenhäusern behandelt, 23 davon liegen auf der Intensivstation und 15 werden auch beatmet.

Seit Beginn der Pandemie sind 225 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben.

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