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Update: Asphaltfräse in Baustelle umgekippt - Verkehr rollt wieder 

A33 nach Vollsperrung wieder freigegeben

Schloß-Holte Stukenbrock/Bielefeld

Die A33 war nach einem Unfall im Baustellenbereich in Schloß Holte-Stukenbrock am Mittwochnachmittag gesperrt worden. Die Bergung dauerte bis etwa 19 Uhr an, so die Polizei.

Von Christian Müller

Kräne wurden in Stellung gebracht, um die Asphaltfräse aufzurichten. Foto: Christian Müller

Laut Polizei ereignete sich der Unfall Mittwochmittag gegen 12 Uhr. Auf einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte-Stukenbrock war eine Asphaltfräse umgekippt. Verletzt wurde niemand. Aus dem Gerät entwich eine große Menge Diesel.

Da sich Treibstoff und Betriebsmittel an der Baustelle verteilten, wurden das Umweltamt und die Feuerwehr hinzugezogen. Um 14.30 Uhr sperrten Autobahnpolizisten die A33 im betroffenen Abschnitt, um zwei Autokräne für die Bergung der Maschine in Stellung zu bringen. In Schloß Holte-Stukenbrock kam es auf den Ausweichstrecken zu langen Staus.

Zwei Autokräne richten die Asphaltfräse wieder auf. Foto: Christian Müller 

Gegen 17 Uhr konnte die Fräse mit zwei Autokränen wieder aufgerichtet werden. Offenbar war sie in Schieflage geraten und dann umgestürzt. Wie hoch die Schäden an Maschine und Umwelt liegen, konnte noch nicht beziffert werden. An der Havariestelle wurde der Boden ausgekoffert, teilte die Polizei mit.

Auf der A33 zwischen Stukenbrock-Senne und dem Kreuz Bielefeld staute es sich auf mehreren Kilometern Länge. Ein Sprecher der Autobahnpolizei teilte auf Anfrage mit, dass die A33 für den Rückbau der Kräne und die Begutachtung der Schäden bis 19 Uhr gesperrt blieb.

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