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Iraner (19) muss sich wegen Vortäuschen von Straftaten vor einem Jugendrichter in Bielefeld verantworten

Anklage: Hakenkreuz-Attacke erfunden

Bielefeld (WB)

Ein Iraner (19) soll rechtsextreme Überfälle auf sich selbst erfunden haben. Man habe ihm ein Hakenkreuz in die Brust geritzt, sagte der junge Mann der Polizei. Weil es diese Taten nie gegeben hatte, muss sich der Iraner wegen Vortäuschens von zwei Straftaten vor einem Jugendrichter des Amtsgerichtes Bielefeld verantworten. Es sei Anklage erhoben worden, sagte Claudia Bosse, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Jens Heinze

Symbolbild Foto: dpa

Der Fall des angeblich von Rechtsextremen angegriffenen Iraners hatte im November vergangenen Jahres hohe Wellen geschlagen. Die Polizei ging mit einer Fahndungsmeldung an die Öffentlichkeit, wonach der 19-Jährige am 11. November abends im Bereich Niemöllershof in Brackwede beim Joggen überfallen worden sein soll. Vier bis fünf Männer mit Nazi-Symbolen hätten ihm Verletzungen wie eine Schnittwunde in Form eines Hakenkreuzes auf der Haut zugefügt, behauptete der Bielefelder.

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