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Corona-Fall auf der Jahnplatz-Baustelle – Aufstellen der Dächer geht laut Stadt Bielefeld planmäßig weiter

Arbeiter positiv getestet

Bielefeld (WB)

Ein Mitarbeiter der tschechischen Firma „mmcité“, die den Auftrag zur Errichtung der neuen Haltestellendächer am Bielefelder Jahnplatz erhalten hat, ist positiv auf Corona getestet worden.

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Seit rund zwei Wochen laufen die Arbeiten an den neuen Haltestellen-Dächern. Foto: Bernhard Pierel

Nach Angaben der Bielefelder Stadtverwaltung gehört der Mitarbeiter zur dritten Kolonne, die ab der kommenden Woche Blecharbeiten an den schon aufgestellten Dächern vornehmen sollte. Gemäß den geltenden Coronabestimmungen mussten sich die Mitarbeiter, die aus Tschechien zum Aufbau anreisten, bisher fünf Tage in Bielefeld in Quarantäne begeben, bevor sie nach nochmaliger Testung (bei Ausreise aus Tschechien mussten bereits negative Tests vorgelegt werden) und mit negativem Testergebnis auf der Baustelle starten durften.

Bei dem Test vor Arbeitsbeginn in Bielefeld wurde am Dienstag nun der positive Fall bekannt. „Weitere drei Bauarbeiter, die in Kontakt mit der erkrankten Person stehen, befinden sich in Quarantäne“, teilt Margit Schulte Döinghaus als Sprecherin der Stadtverwaltung mit.

Dächer auf der Südseite folgen erst im Sommer

Für die Arbeiten an den Dächern werden von der Firma „mmcité“ im Wechsel verschiedene Kolonnen in Bielefeld eingesetzt, die jeweils zeitversetzt für einen geplanten Zeitraum einreisen. Nach den seit heute geltenden neuen Corona-Vorschriften sind zukünftig sogar 14 Tage Quarantäne einzuhalten.

Das Aufstellen der Dächer geht laut Stadt planmäßig weiter – vorausgesetzt, dass die zweite Kolonne, die ab Freitag dieser Woche arbeiten will, beim nächsten Test ohne positiven Befund ist. Das Errichten der Stahlkonstruktionen der Dächer ist derzeit das Vordringliche, damit anschließend die Elektro-Installationen beginnen können.

Die Verzögerungen aus den Quarantänezeiten sorgen dafür, dass Bauabläufe anders organisiert und neu verzahnt werden müssen. Der Aufbau der Dächer auf der Südseite wird sich voraussichtlich bis in den Sommer verzögern. Der Hauptbauablauf ist jedoch nicht gefährdet. „Es werden Arbeiten vorgezogen bzw. verschoben, um den Gesamt-Zeitplan einhalten zu können“, so Schulte Döinghaus.

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