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Nach kirchlichen Organisationen steigt auch „Kampagne für saubere Kleidung“ aus – Modehersteller aus OWL weisen Kritik zurück

Ärger und neue Austritte beim Textilbündnis

Berlin/Bielefeld/Halle

Gut sieben Jahre nach der Gründung des deutschen Textilbündnisses zur Förderung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen in der weltweiten Textilproduktion kracht es in der Brancheninitiative.

Von Oliver Horst und Erich Reimann

Textilarbeiter in einer Fabrik in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Foto: K M Asad/dpa

Nachdem im Dezember schon kirchliche Initiativen ausgestiegen waren, erklärte jetzt auch die „Kampagne für saubere Kleidung“ ihren Austritt aus dem von Unternehmen, Verbänden, Hilfsorganisationen und der Bundesregierung getragenen Bündnis. „Das Textilbündnis kann keine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den globalen Bekleidungslieferketten nachweisen“, begründete die Kampagne ihren Schritt.

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