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SPD in OWL bekräftigt Widerstand gegen neue Bahntrasse – Pläne für eine Rentenreform

„Auch Beamte sollen einzahlen“

Bielefeld

Der geplante Neubau der Bahnstrecke von Bielefeld-Hannover ist aus Sicht der SPD in Ostwestfalen-Lippe sieben Wochen vor der Bundestagswahl eines der „heißesten“ verkehrspolitischen Themen in der Region. Die SPD möchte – wie auch viele andere Politiker – den kompletten Streckenneubau verhindern und plädiert stattdessen für einen Ausbau der bestehenden Gleise – wie auch viele Naturschützer.

Von Paul Edgar Fels

Die Spitzenkandidaten der SPD in OWL (v.l.): Elvan Korkmaz-Emre (Gütersloh), Burkhard Blienert (Paderborn), Achim Post (Minden-Lübbecke I), Uli Kros (Höxter/Gütersloh III/Lippe II), Stefan Schwartze (Herford/Minden-Lübbecke II), Jürgen Berghahn (Lippe I) und Wiebke Esdar (Bielefeld/Werther). Foto: Thomas F. Starke

„Noch ist nichts in Stein gemeißelt“, sagte Stefan Schwartze, SPD-Bundestagsabgeordneter (47, MdB) am Dienstag in Bielefeld. Er fügte siegessicher hinzu: „Andreas Scheuer wird nach der Wahl nicht Bundesverkehrsminister bleiben.“ Achim Post (62), der für die SPD seit 2013 im Bundestag sitzt, ergänzte: „Die Region steht ziemlich geschlossen gegen einen Neubau.“ Außerdem sei für ein solches Großprojekt kein Geld da. Post zufolge würde eine komplett neue Trasse rund 15 Milliarden Euro kosten. Dabei seien ursprünglich lediglich 1,84 Milliarden Euro veranschlagt worden.

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