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Flächendeckendes W-Lan in Bielefelder Schulen – Pilotphase ist gestartet

Ausbau der Digitalen Bildung

Bielefeld (WB)

Der Ausbau des flächendeckenden W-Lan-Netzes an Bielefelder Schulen schreitet voran. Das Ziel: An allen 74 allgemeinbildenden Schulen mit ihren 80 Standorten in Bielefeld wollen die Stadt und die Stadtwerke insgesamt rund 3000 Klassen- und Fachräume mit modernen, zukunftssicheren Access Points und den für das W-Lan notwendigen Netzwerkkomponenten ausstatten.

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Stadt und Stadtwerke Bielefeld arbeiten am Ausbau der W-Lan-Netze in Bielefelder Schulen. Foto: dpa

Die Umsetzung ist im April an folgenden Schulen im Rahmen eines Pilotprojektes gestartet: Realschule Jöllenbeck, Theodor-Heuss-Realschule, Ceciliengymnasium, Max-Planck-Gymnasium, Gymnasium am Waldhof, Hans-Christian-Andersen-Schule, Grundschulverbund Wellensiek-Hoberge-Uerentrup.

Bis Ende Juni soll der Ausbau an diesen Schulen abgeschlossen sein. Der Ausbau des W-Lans an den weiteren Schulstandorten ist bis Ende Mai 2022 geplant, so die Stadtverwaltung. „Der Ausbau des W-Lans in allen Klassen- und Fachräumen an den Schulen ist, neben dem Anschluss an das Breitbandnetz, notwendig, um in den Schulen alle Vorteile und Möglichkeiten der Glasfaseranbindung nutzen und umfänglich digital in den Klassenräumen arbeiten zu können“, heißt es aus der Verwaltung.

Der WLAN-Ausbau an den städtischen Schulen wird demnach mit dem neuen W-Lan-Standard „Wi-Fi 6“ realisiert. So seien die Access Points auf dem aktuellen Stand der Technik, was mögliche Übertragungsgeschwindigkeiten angeht, und auch für die voraussichtlich zukünftig weiter steigende Anzahl an mobilen Endgeräten in den Schulen gerüstet.

Die Installation und die Anforderungen an das W-Lan in Bildungseinrichtungen bezeichnet die Stadt als „deutlich anspruchsvoller als im privaten Bereich“, denn das W-Lan müsse für eine Vielzahl von Anwendern im schulischen Zusammenhang so bereitgestellt werden, dass ein annähernd flächendeckendes Netz entstehe. Das sei die Voraussetzung dafür, dass man sich mit einem mobilen Endgerät in den schulischen Räumen frei bewegen und zu jeder Zeit an jeder Stelle eine stabile Verbindung aufbauen könne. „Die Verbindung bleibt bestehen, auch wenn beispielsweise die Klassen- und Fachräume gewechselt werden“, heißt es.

Die Kosten in Höhe von etwa 2,4 Millionen Euro für den Ausbau des W-Lans werden aus Mitteln des Digitalpakts Schule vom Land NRW finanziert. Die Stadt als Schulträger trägt zehn Prozent der Fördersumme aus Eigenmitteln.

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