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Schwerer Unfall an Heiligabend in Bielefeld – Frau beleidigt Polizisten wegen Straßensperrung

Autofahrer tödlich verunglückt

Bielefeld

Auf der Talbrückenstraße in Bielefeld hat sich am Donnerstagmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Autofahrer (45) seinen Verletzungen im Krankenhaus erlag. Der Bielefelder kam mit seinem Kleinwagen von der Straße ab und krachte seitlich in einen Baum. Feuerwehrkräfte mussten den Mann aus seinem Wagen herausschneiden. Später starb der 45-Jährige in einer Bielefelder Klinik.

Christian Müller

Der zerstörte VW-Polo. Der Fahrer starb später im Krankenhaus. Foto: Christian Müller / Westfalennews

Der Autofahrer war gegen 12.45 Uhr mit einem VW Polo auf der Talbrückenstraße unterwegs, als er ausgangs einer Rechtskurve vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Straße abkam. Das teilten Zeugen des Unfalls den Polizeibeamten vor Ort mit. Der Polo-Fahrer war in Richtung Herforder Straße unterwegs, kollidierte mit einem Straßenbaum und wurde in dem Kleinwagen eingeklemmt.

Die Besatzung eines Krankentransportwagens, die kurz nach dem Unfall zufällig vorbeikam, leistete Erste Hilfe. Den Einsatzkräften auf der Anfahrt konnten sie bereits mitteilen, dass der Insasse keinen Puls hatte. Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte wurde sofort eine Crashrettung eingeleitet, sodass der Eingeklemmte nach kurzer Zeit aus dem Auto befreit werden konnte.

Vor Ort hieß es, dass der Mann durch den seitlichen Einschlag im Straßenbaum lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte und im Rettungswagen von einem Notarzt wiederbelebt wurde. Durch die schnelle Hilfe konnte der Bielefelder reanimiert werden und zur Behandlung ins Krankenhaus Gilead 1 gebracht werden. Um kurz vor 16 Uhr am Heiligen Abend meldete die Polizei den Tod des 46-Jährigen.

Polizisten sprachen nach dem Unfall mit Zeugen und sicherten Spuren auf der Talbrückenstraße. Da bei dem Verletzten der Verdacht des Genusses alkoholischer Getränke bestand, wurde von der Staatsanwaltschaft Bielefeld die Entnahme einer Blutprobe bei dem Mann angeordnet.

Feuerwehrkräfte stellten unterdessen den Brandschutz sicher und sicherten die Unfallstelle ab. Das total beschädigte Fahrzeug wurde später von einem Abschleppunternehmen geborgen und sichergestellt.

Während des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme blieb die Talbrückenstraße etwa 150 Meter von der Herforder Straße entfernt in beiden Richtungen knapp eineinhalb Stunden lang voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Eine Frau, die mit diesen Maßnahmen augenscheinlich nicht einverstanden war, beleidigte dabei einen Polizisten und wurde entsprechend angezeigt.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit etwa 35 Einsatzkräften vor Ort. Die Berufsbrandbekämpfer, die mit einem Rüstzug vor Ort waren, erhielten tatkräftige Unterstützung von Freiwilligen der Löschabteilungen Heepen und Milse.

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