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AWO muss Investitionskosten im Seniorenheim Bielefeld-Rosenhöhe neu berechnen

Die Rechnung kommt noch nach dem Tod

Bielefeld

Normalerweise enden Verträge mit dem Tod eines Menschen. Die Angehörigen von Bewohnern des AWO-Seniorenzentrums an der Rosenhöhe aber bekommen weiter Rechnungen ins Haus, die ihren verstorbenen Müttern und Vätern gelten.

Von Stephan Rechlin

Seit acht Jahren modernisiert die AWO ihr Seniorenheim an der Rosenhöhe und baut neu. Die Kosten fließen in die Investitionspauschale der Bewohner ein. Foto: Bernhard Pierel

In ihnen fordert der Bezirksverband OWL der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sie zu Nachzahlungen der so genannten Investitionspauschale auf. Diese Pauschale wird von allen Seniorenheimen erhoben, sie soll die Kosten ausgleichen, die aus Nutzung und Instandhaltung des Gebäudes und der Anlagegüter entstehen. Im Seniorenheim an der Rosenhöhe ist diese Pauschale seit 2016 kontinuierlich gestiegen – von zunächst 196 Euro über 297 Euro (2018) bis 390 Euro im Monat (2020). Laut jüngster Ankündigung der AWO könnte die Pauschale in diesem Jahr auf 695 Euro monatlich steigen.

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