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Alles zur neuen Wilsberg-Folge: Schauplätze, Premiere und Sendetermin – mit Video

Bereit für „Bielefeld 23“

Bielefeld (WB). Die Rivalität zwischen Bielefeld und Münster ist im Januar 2020 erneut Thema im ZDF. Denn dann wird die zweite in Bielefeld gedrehte Folge der Münsteraner Krimiserie Wilsberg gezeigt. Die Episode „Bielefeld 23“ feiert bereits am Montagabend im Cinemaxx Premiere. Das WESTFALEN-BLATT gibt einen Überblick über die Schauplätze, die Handlung und die Gäste der Premiere.

Stefan Biestmann

Vor dem Bielefelder Rathaus: Der Bielefelder Bauamtsleiter Manni Höch (Heinrich Schafmeister/Mitte) ist die Schlüsselfigur in der neuen Wilsberg-Folge – hier mit Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink/links) und Ekki (Oliver Korittke). Foto: Thomas Kost/ZDF

Die Schauplätze

Wie in der ersten Bielefelder Episode „Ins Gesicht geschrieben“ bekommt auch diesmal der Sparrenburg eine besondere Rolle zu. Der Zuschauer sieht einige Nachtaufnahmen. Schauspieler Leonard Lansink, der den Privatdetektiv Georg Wilsberg verkörpert, schwärmte bereits im WESTFALEN-BLATT-Interview von den Dreharbeiten auf der Sparrenburg und lobte den „großartigen Rundumblick über die Stadt“.

Weitere Schauplätze sind der Park der Menschenrechte, die Mauerstraße mit der Engelsbrücke, die Neustädter Straße und der Klosterplatz. Zu sehen sind außerdem das Alte Rathaus, die Fassade des Stadttheaters und die Neustädter Marienkirche.

Zudem werden mehrere Drohnenaufnahmen der Innenstadt gezeigt. Besonders in den Blick fallen dabei unter anderem die Stadthalle, der Stadtwerke-Schornstein, der Willy-Brandt-Platz, der Ostmannturm, die Stadtbibliothek, die Pauluskirche, das Telekom-Hochhaus, die Altstädter Nicolaikirche und die Sparrenburg. Und hin und wieder gehen Ostwestfalen durchs Bild. Denn für die beiden Bielefeld-Folgen wurden 100 Statisten gecastet.

Fiktives aus Bielefeld

Auch wenn die beiden Bielefelder Wilsberg-Folgen hauptsächlich in der Leineweberstadt spielen, so drehte das Filmteam im Oktober 2018 nur acht Tage hier. Weitere sieben Wochen wurden dagegen in Köln und Münster gedreht. Und weder das Bielefelder Bauamt, das in der Folge eine entscheidende Rolle spielt, noch das Polizeipräsidium sind das Original. Auch die Zeitung „Bielefelder Blick“ ist fiktiv. Zudem existiert das „Raphaelsgelände“, auf dem ein Einkaufszen­trum entstehen soll, nicht.

Die Handlung

Die Folge dreht sich um das umstrittene millionenschwere Bauprojekt „Bielefeld 23“. Dabei geht es um ein großes Einkaufszentrum, das in der Stadt entstehen soll. Wilsbergs alter Freund Manni Höch (Heinrich Schafmeister) soll als Leiter des Bielefelder Bauamts Bestechungsgelder angenommen haben. Er sitzt im Knast. Wilsberg und sein Freund Ekki (Oliver Korittke) kommen ihm zur Hilfe.

Auch der Münsteraner Kommissar Overbeck (Roland Jankowsky) schaltet sich in die Ermittlungen ein und legt sich wie in der ersten Bielefelder Wilsberg-Folge mit der Bielefelder Polizei an – vor allem mit dem ebenfalls durchgeknallten Kommissar Drechshage (Stefan Haschke). Zudem kommt der ominöse Enthüllungsjournalist Walter Wallraff ins Spiel.

Der Sendetermin

Die Wilsberg-Folge „Bielefeld 23“ ist bereits die 66. Episode der Reihe. Geplanter Sendetermin im ZDF ist am Samstag, 11. Januar, um 20.15 Uhr. „Kurzfristig kann sich aber immer noch etwas ändern“, berichtet der für die Serie verantwortliche ZDF-Redakteur Martin Neumann, der aus Bielefeld stammt und mit seinem Team in jede Wilsberg-Folge einen Bielefeld-Bezug einbaut.

Ursprünglich sollte die Episode bereits nach der am 2. November ausgestrahlten ersten Bielefeld-Folge „Ins Gesicht geschrieben“ gezeigt werden. Doch am 30. November sendete das ZDF zunächst die Folge “Schutzengel“. „Die beiden Bielefeld-Folgen funktionieren unabhängig voneinander“, erklärt Martin Neumann.

Die Einschaltquote

Die erste Bielefelder Folge „Ins Gesicht geschrieben“ erreichte 6,05 Millionen Zuschauer. Das war eine höhere Einschaltquote als bei Folge 35, die sich 2012 um die „Bielefeld-Verschwörung“ (5,77 Millionen Zuschauer) drehte. Der Rekord liegt bei 8,3 Millionen Zuschauern – für die auf Norderney gedrehte Folge „Morderney“ im Januar 2018.

Die Premiere

Zum vierten Mal feiert eine Wilsberg-Folge in Bielefeld Premiere. „Bielefeld 23“ wird an diesem Montag ab 19.30 Uhr zeitversetzt in drei Sälen des Cinemaxx-Kinos am Boulevard gezeigt (Einlass ab 19.15 Uhr). „Die verfügbaren 1000 Karten waren nach eineinhalb Tagen ausverkauft“, berichtet Jens Franzke, Sprecher von Bielefeld Marketing – dem Mitveranstalter.

Zugesagt für die Premiere haben nach seinen Angaben die Schauspieler Leonard Lansink, Roland Jankowsky, Janina Fautz, Mai Duong Kieu und Stefan Haschke sowie Regisseur Dominic Müller, Drehbuchautor Stefan Rogall, Produzent Anton Moho und ZDF-Redakteur Martin Neumann. Wie bei den ersten drei Premieren übernimmt Thomas Kramer (ZDF) die Moderation. Die Zuschauer dürfen sich in der Folge auf viele humorvolle Dialoge rund um Bielefeld und Münster freuen. Und auch Bad Oeynhausen wird in der Folge zumindest namentlich erwähnt. In welcher Form, werden die Premierenbesucher am Montagabend erfahren.

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