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Erneut ein kurioser Unfall auf Schienen in Bielefeld

Betrunkene Cabrio-Fahrerin verwechselt Bahngleise mit Straße

Bielefeld (dpa/WB/GV/LaRo). Erneut hat es einen kuriosen Unfall auf Schienen in Bielefeld gegeben: Eine betrunkene Autofahrerin ist mit ihrem Cabrio bei einem Bahnübergang in Sennestadt zu früh abgebogen, auf die Gleise geraten und dort hängen geblieben.

Auf dem Gleis festgefahren: Bis der Wagen geborgen war, lief der Bahnverkehr über das zweite Gleis. Foto: Guido Vogels

Die wenig befahrene Bahnstrecke der Nord-West-Bahn wurde zwei Stunden lang einseitig gesperrt, bis das unbeschädigte Audi-Cabrio geborgen war, teilte die Polizei mit.

Der Unfall ereignete sich am 1. Mai gegen 22.40 Uhr. Die 51-jährige Frau aus Schloß Holte war 40 Meter im Schotterbeet Richtung Sennestädter Bahnhof unterwegs gewesen. Eigentlich wollte sie auf der Verler Straße nach rechts in die Krackser Straße fahren.

Sie erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Trunkenheit am Steuer und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Erst im Februar war eine Autofahrerin rund 500 Meter tief in einen Tunnel der Bielefelder Stadtbahn gefahren. In diesem Fall handelte es sich um Augenblickversagen. Insgesamt musste die Frau mehr als 5000 Euro zahlen, allein die Verkehrsbetriebe Mobiel stellten ihr mehr als 4800 Euro in Rechnung. Am Ende durfte die Bielefelderin ihren Führerschein behalten.

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