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25-Jähriger  fällt nachts mit unsicherer Fahrweise auf dem OWD auf

Betrunkener radelt über Bielefelds Stadtautobahn

Bielefeld

Um es klarzustellen: Auch nachts bei geringem Autoverkehr ist der Bielefelder Ostwestfalendamm nicht für Fahrradfahrer freigegeben. Das hielt aber einen offenbar sturzbetrunkenen Bielefelder (25) nicht davon ab, kurz nach Mitternacht über die Stadtautobahn zu radeln. Dabei hatte es den Anschein, als ob der Mann gleich umfallen würde.

Radfahren ist auf dem OWD verboten. Ein Betrunkener tat es trotzdem und hat jetzt ein Strafverfahren am Hals. Foto: Thomas F. Starke

Polizeisprecherin Sarah Siedschlag: „Ein besorgter Zeuge verständigte am Freitag gegen 00.30 Uhr die Polizei, weil ein Fahrradfahrer auf der Schnellstraße B61 unterwegs war.“

Der 55-jährige Bielefelder fuhr mit seinem Auto auf dem Ostwestfalendamm stadteinwärts, als er auf Höhe des Boulevards einen Radler bemerkte. Der 25-jährige Bielefelder war mit seinem Rad auf der Schnellstraße unterwegs und hatte offensichtlich Mühe, sich auf dem Fahrrad zu halten.

Wie der Zeuge später berichtete, fiel der Radfahrer mit einer sehr unsicheren Fahrweise auf. Zwischenzeitlich hatte der Autofahrer den Eindruck, als würde der Mann mit seinem Rad stürzen. Beide Fahrer fuhren dann an der Abfahrt Jöllenbecker Straße / Weststraße ab.

Dort wurde der Radler schon bald von einer Frau in Empfang genommen, die ihn von der Weiterfahrt abhielt.

Zwischenzeitlich hatte der Autofahrer die Polizei verständigt. Polizisten nahmen den Radler mit zur Wache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Bis zu seiner Ausnüchterung untersagten ihm die Beamten jegliche Weiterfahrt, sowohl mit dem Auto als auch mit dem Fahrrad.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

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