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Stadtbahnverkehr war bis etwa 19.30 Uhr unterbrochen

Bielefeld: Tödlicher Vorfall mit Stadtbahn

Bielefeld

Die Kripo hat nach einem tödlichen Vorfall stundenlang in der unterirdischen Stadtbahnhaltestelle Jahnplatz in Bielefeld ermittelt. Der Stadtbahnverkehr in Bielefeld war bis gegen 19.30 Uhr unterbrochen, die Haltestellen Jahnplatz und Hauptbahnhof wurden nicht angefahren. Der Busverkehr auf dem Jahnplatz ruhte eineinhalb Stunden lang.

Von Jens Heinze und Peter Bollig

Polizisten sperrten am Montagnachmittag während des Einsatzes die Zugänge zur Stadtbahnhaltestelle Jahnplatz. Foto: Bernhard Pierel

Polizeiangaben zufolge gab es in der unterirdischen Haltestelle um 16.18 Uhr einen tödlichen Zwischenfall am Gleis. Ein Mann (44) kam ums Leben, als er von einer Bahn der Linie 3 überrollt wurde.

Fremdverschulden ist nach Angaben der Polizei nicht ersichtlich. Der Bahnfahrer und Augenzeugen wurden anschließend psychologisch bereut.

Die Bahnen fuhren aufgrund des Großeinsatzes von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei die Haltestellen Jahnplatz und Hauptbahnhof bis zum Abend nicht an. Die Linien konnten den Tunnel nicht passieren, sagte Mobiel-Sprecher Sebastian Bauer. Die Züge aller vier Stadtbahnlinien wendeten an den Haltestellen vor dem Jahnplatz und dem Hauptbahnhof.

Massiv betroffen war ebenfalls der Busverkehr auf der zentralen Haltestelle Jahnplatz. Die Fläche war beidseitig von Fahrzeugen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei blockiert.

Knapp eineinhalb Stunden nach dem tödlichen Vorfall in der unterirdischen Haltestelle lief der Busverkehr auf dem Jahnplatz wieder an. Es kam anfangs aber zu Verspätungen. "Der Busverkehr war masssiv beeinträchtigt. Wir haben versucht, die Busse wenden zu lassen", sagte Mobiel-Sprecher Bauer. Das gelang aber nicht in allen Fällen, am Jahnplatz steckten mehrere Busse fest.

Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/adressen/

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