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35-Jähriger wacht in Münster auf Abstellgleis auf

Bielefelder verschläft Zugankunft und muss dann ins Gefängnis

Bielefeld/Münster (WB/dpa). Böses Erwachen: Nachdem er im Zug eingeschlafen ist, muss ein Bielefelder wegen mehrfachen Schwarzfahrens für zwei Monate ins Gefängnis.

Der zur Festnahme ausgeschriebene Bielefelder verschlief die Ankunft seines Zuges im Münsteraner Hauptbahnhof und landete im Gefängnis. Foto: dpa

Der 35-Jährige habe die Ankunft seines Zuges im Hauptbahnhof Münster verschlafen und sei deshalb auf dem Abstellgleis gelandet, berichtete die Bundespolizei am Freitag. Bahn-Mitarbeiter entdeckten den Mann und weckten ihn im Beisein von Bundespolizisten.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Mann wegen Schwarzfahrens zu 1180 Euro Geldstrafe verurteilt worden war, die er noch nicht gezahlt hatte. Weil er die Summe nicht berappen konnte, „durfte“ er sich im Polizeigewahrsam ausschlafen, um die Strafe ab dem nächsten Morgen 59 Tage lang in einem Gefängnis abzusitzen.

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