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Angebot in siebenstelliger Höhe – Interessent will Disco aber nicht selbst betreiben

Bielefelder will Ringlokschuppen kaufen

Bielefeld (WB). Nach der Insolvenz des Ringlokschuppen-Betreibers hat ein Bielefelder einen siebenstelligen Betrag für den Kauf der Immobilie geboten. Das berichtete am Mittwoch Insolvenzverwalter Yorck Streitbörger auf WESTFALEN-BLATT-Nachfrage. Der Besitzer der Immobilie, der niederländische Investmentfonds ND Winkels II , soll offen auf das Angebot reagiert haben.

Stefan Biestmann

Ein Bielefelder Investor möchte den Ringlokschuppen kaufen und hat ein Angebot in siebenstelliger Höhe abgegeben. Foto: Thomas F. Starke

Bereits am Dienstag hatte Unternehmenssprecher Eling Wissink im WESTFALEN-BLATT angedeutet, dass mittlerweile auch ein Verkauf der Immobilie wieder denkbar sei. Zuvor hatte er sich mehrmals öffentlich gegen einen Verkauf und für eine Weitervermietung der Immobilie ausgesprochen – auch weil der Parkplatz am Ringlokschuppen und der angrenzende Lidl-Markt ebenfalls zum niederländischen Unternehmen gehören.

Kauf-Interessent will Immobilie nicht selbst bewirtschaften

Aber durch die Absage an einen Miet-Interessenten aus Bielefeld (wir berichteten) kam jetzt wieder Bewegung in die Sache. Das Gespräch zwischen dem Unternehmen und dem Insolvenzverwalter nach der Gläubigerversammlung am Dienstag sei nach Angaben beider Seiten konstruktiv verlaufen.

»Der Kauf-Interessent will die Immobilie aber nicht selbst bewirtschaften«, berichtete Streitbörger. Deswegen liefen parallel Gespräche mit möglichen Betreibern, die den Ringlokschuppen als Diskothek weiterführen wollen. Der eine Interessent komme aus dem Rheinland, zwei weitere aus Bielefeld.

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