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Frühlingshaftes Wetter in Ostwestfalen-Lippe – Pollenallergiker müssen mit höherer Belastung rechnen

Bis zu 20 Grad und Sonne

Essen (dpa)

Frühlingshaft mit Höchsttemperaturen bis an die 20 Grad: Damit können die Menschen in Ostwestfalen-Lippe und in ganz NRW am Wochenende rechnen. „Die Leute können ihre Grills anschmeißen“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag. Für Pollenallergiker könnten die Temperaturen allerdings schon die ersten Belastungen mit sich bringen.

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Am Wochenende können Frühlingsboten wie die Krokusse auch in OWL mit reichlich Sonnenschein rechnen. Foto: Federico Gambarini/dpa

Demnach bleibt es das Wochenende über trocken und mild, dazu zeigt sich immer wieder die Sonne. Während am Freitag die Temperaturen bei bis zu 13 Grad in der Spitze liegen, klettern sie am Samstag auf bis zu 18 Grad.

Zwischen 14 und 20 Grad werden dann bei leicht böigem Wind am Sonntag erwartet - für einen Februar-Rekord wird es aller Voraussicht nach aber nicht warm genug. Der bisherige Spitzenwert liegt bei 24,5 Grad und wurde am 26. Februar 1900 in Arnsberg gemessen, wie der DWD am Donnerstag mitteilte. Allerdings gebe es nicht jedes Jahr Februar-Tage mit 20 Grad und mehr, hieß es weiter. Im Zuge der Klimaerwärmung hätten sie sich in den letzten Jahren aber gehäuft.

Laut DWD traten in den vergangenen 20 Jahren (2001-2020) in acht Jahren im Februar Höchsttemperaturen von 20 Grad auf. Zuletzt war es am 27. Februar 2019 in NRW an einem Februar-Tag ungewöhnlich warm: Damals wurden an 13 Stationen Stationsrekorde mit Temperaturen von 20 Grad und mehr aufgestellt.

Pollenallergiker müssen sich an den kommenden, frühlingshaften Tagen auf eine erhöhte Belastung einstellen. Die Pollensaison von Hasel und Erle „wechselt vom Kriechgang in den Turbo“, berichtete die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. „Im Westen und Süden der Republik werden in den tiefen Lagen (...) verbreitet hohe Pollenbelastungen durch diese beiden Allergenträger Einzug halten“, heißt es in einer Prognose. „Dabei wird zunehmend die Erle das Zepter in die Hand nehmen und im Vergleich zur Hasel den stärkeren Eindruck bei den Allergiebetroffenen hinterlassen.“

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