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In zwei Fällen

Britische Mutation in Bielefeld nachgewiesen

Bielefeld (WB/abe)

Die britische Mutation des Coronavirus ist in zwei Fällen in Bielefeld nachgewiesen worden.

Westfalen-Blatt

Die britische Mutation ist in zwei Fällen in Bielefeld nachgewiesen worden. Foto: NIAID-RML/AP/dpa

Es handelt sich um zwei Fälle unabhängig voneinander. In einem Fall befindet sich der betroffene Ehemann bereits seit sieben Tagen in Quarantäne, weil seine Frau sich zuvor mit Corona angesteckt hatte. Bei ihr war die britische Mutation aber nicht nachgewiesen worden. In beiden Fällen sind alle weiteren Familienmitglieder in Quarantäne. Genauer untersucht wird auch das berufliche Umfeld der Betroffenen. Bei beiden handelt es sich nicht um Reiserückkehrer. Wie sie sich mit der britischen Mutation anstecken konnten, ist bislang nicht geklärt. Dass es sich um die britische Corona-Mutation handelt, war jeweils ein Zufallsfund. Aktuell werden nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in den Laboren darauf fünf Prozent der eingereichten Proben untersucht.

Ingo Nürnberger, Krisenstabsleiter

Es war nur eine Frage der Zeit: Nachdem schon in den Kreisen Gütersloh und Paderborn Mutationen des Coronavirus entdeckt worden waren, gibt es nun auch in Bielefeld zwei bestätigte Fälle.

Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger informiert über das Vorgehen: „Die beiden Personen und ihre Familien sowie die Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich in Quarantäne, Tests wurden veranlasst. Nach Eingang des Befundes über die Mutation werden nun auch die schon bekannten Kontakte der Kategorie II getestet und in Quarantäne versetzt. Das Gesundheitsamt orientiert sich dabei an den Empfehlungen des RKIs. Mutierte Viren gelten als weitaus ansteckender und machen deshalb dieses rigide Vorgehen notwendig.“

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