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Landgericht Paderborn spricht Bielefelder nach tödlicher Messerstecherei schuldig

Brutale Prügelattacke mindert Strafmaß

Bielefeld/Paderborn

Ein Mann sticht in seiner Wut auf einen anderen ein – und der stirbt. Das ist die klassische Konstellation bei einem Totschlag. Es gibt aber auch den minderschweren Fall, und dieser liegt in diesem Strafprozess vor: Der 48-jährige Bielefelder, der in Bad Driburg einen Bekannten erstochen hatte, handelte so, nachdem er schwer verprügelt worden war. Der Bielefelder muss für fünf Jahre und acht Monate ins Gefängnis und in einen Langzeit-Alkoholentzug.

Von Ulrich Pfaff

Das Landgericht Paderborn hat einen Bielefelder zu fünf Jahren und achten Monaten Haft verurteilt. Foto: dpa

„Es gibt kein Strafmaß, das den Verlust eines Menschen wettmachen kann“, sagte Eric Schülke, Vorsitzender Richter des Paderborner Schwurgerichts, bei der Urteilsverkündung am Mittwoch. Dieser Mensch war ein 41-Jähriger aus Bad Driburg, der während eines Besuchs von Angehörigen seiner Lebensgefährtin im vergangenen Sommer in seinem Haus mit einem Ausbeinmesser tödlich verletzt wurde (diese Zeitung berichtete).

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