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Krisenstabsleiter rechnet in Bielefeld mit sinkenden Inzidenzzahlen

Corona: Mann (49) gestorben

Bielefeld (WB)

Ein Mann im Alter von 49 Jahren ist im Zusammenhang mit Corona gestorben. Es ist der 315. Todesfall in Bielefeld seit Beginn der Pandemie.

Westfalen-Blatt

Symbolfoto. Foto: Roland Weihrauch/dpa

121 Neuinfektionen hat das Robert-Koch-Institut am Donnerstag gemeldet. Nach Angaben der Stadt gibt es keinen Meldeverzug mehr. Es werde aber in Zukunft häufiger zu Korrekturen bei den Infektionszahlen kommen. Die Labore würden Testergebnisse häufig erst mit Verspätung melden, weil auch sie sehr überlastet seien. Zum anderen würden bis spätestens 19 Uhr die Daten an die Landeszentrale für Gesundheit gemeldet. Jedoch würden zwischen 19 und 24 Uhr immer noch Laborergebnisse eingehen.

Die Inzidenz wird mit 161,3 angegeben. 75 Menschen werden in den Krankenhäusern behandelt, 27 davon liegen auf der Intensivstation und 24 werden auch beatmet.

Es gibt mittlerweile 2.641 (+65) laborbestätigte Nachweise von Corona-Mutationen in Bielefeld. 2.604 Corona-Fälle sind die britische Variante (Hinweis: Die Stadt hatte am Mittwoch vergessen, die neuen Mutationsfälle nicht nur bei den Gesamtfällen, sondern auch zu addieren. Das ist nachgeholt worden und daraus würde der höhere Anstieg resultieren). 15 Fälle sind die südafrikanische. 22 Fälle sind noch in der sogenannten Sequenzierung, bei der festgestellt wird, um welche Variante es sich genau handelt.Der Anteil der Mutanten an allen Neufällen der vergangenen 28 Tage liegt bei 49,7 Prozent. 49,5 Prozent davon hatten die britische Variante, 0 Prozent die südafrikanische und 0,3 Prozent sind noch in der Sequenzierung.

Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger rechnet in den kommenden Tagen mit einer stabilen Inzidenz von unter 165. Das wäre mit Lockerungen verbunden, etwa in Kitas und Schulen.

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