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Mountainbiker protestieren in Bielefeld gegen Vorurteile und für mehr Strecken

Demo für ein besseres Angebot

Bielefeld

Etwa 70 Teilnehmer haben am Freitagnachmittag in der Bielefelder Innenstadt unter dem Motto „MTB is not a crime“ gegen Vorurteile gegen Mountainbike-Fahrer demonstriert und ein ihrer Meinung nach fehlendes Angebot für den Mountainbikesport in Bielefeld und OWL aufmerksam gemacht.

Fordern ein besseres Angebot für Mountainbike-Sportler: die Vorstandsmitglieder (von links) Tobias Hagenbäumer, Stephan Zöllner und Johannes Blomeyer. Foto: Michael Delker

(WB/mdel) Organisiert wurde die Kundgebung von dem ­neuen Verein MTB Bielefeld, der sich jüngst gegründet hatte, um besser auf die Probleme des Mountainbike-Sports in OWL aufmerksam zu machen. „Mountainbiken boomt“, sagt Tobias Hagenbäumer, Vorstandsmitglied des MTB Bielefeld. „Allerdings nicht, was das Angebot betrifft“.

Ziel des Bündnisses ist es, sich gemeinsam für die Förderung und Etablierung des MTB-Sports einzusetzen. Nach wie vor erhalte der Mountainbikesport nicht die Anerkennung durch Streckenangebote, die er aufgrund seiner stetig wachsenden Beliebtheit erhalten müsste, so der MTB. Gerade in den Gebieten rund um den Teutoburger Wald sei ein starker Zuwachs von Mountainbikern zu beobachten, es brauche dringend eine Lösung.

Tobias Hagenbäumer

„Dass uns Mountainbikern nur die Wanderwege bleiben, um unserem Sport nachzugehen, ist so, als würde man Badminton auf einer Tischtennisplatte spielen,“ gibt Hagenbäumer zu bedenken. Aus diesem Grund plädiert der MTB Bielefeld dafür, das bestehende Wegenetz durch Streckenangebote für Mountainbiker zu ergänzen. Zusätzlich wirbt der Verein mit einem Verhaltenskodex, den sogenannten „Trail Rules“, die auf der Demo an die Teilnehmer verteilt werden, für ein rücksichtsvolles und freundliches Miteinander von Bikern und Wanderern auf allen Wegen.

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