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Neues Logo, neues Programmheft-Format, neues Park-Konzept, mehr Nachhaltigkeit

Der Carnival der Kulturen geht neue Wege

Bielefeld (WB). »Der Carnival lebt davon, dass er sich neu erfindet, ohne seinen Kern aufzugeben«, lobt Christoph Kaleschke (Sparkassen-Stiftung) die Neuerungen, die der Carnival der Kulturen in diesem Jahr mit sich bringt. Parade und Party im Ravensberger Park sind am 17. Juni.

Burgit Hörttrich

Viel Neues beim Carnival: mit dem Plakatmotiv 2017 (von links) Frieda Wieczorek, Michael Lesemann, Stephan Noltze und Kyana Hanneke. Carnival und Parade sind am Samstag, 17. Juni. Foto: Bernhard Pierel

Der Carnival heißt ab sofort »Bielefelder Carnival der Kulturen«, und er wird in »frische Farbe getaucht«. Das neue Logo zeigt Grün, das Programmheft bekommt Handtaschen-Format. Enthalten unter anderem: ein verbesserter Streckenplan, ein Lageplan des Ravensberger Parkes und ein Carnival-Lexikon.

»In jedem Jahr neue Forderungen«

Frieda Wieczorek, 1. Vorsitzende des Veranstalters, des Vereins »Shademakers«, und die 2. Vorsitzende Kyana Hanneke wollen um mehr Besucher aus dem Umland werben: »Mit Hinweisen darauf, dass man in Bielefeld gut parken kann.« Die Stadt sei auch während der Parade gut zu erreichen. Deren Route würde im ersten Viertel wegen der Baustellen im Westen verändert.

Frieda Wieczorek, aber auch Michael Lesemann und Stephan Noltze (Welthaus) sagen, dass an die Sicherheit »in jedem Jahr neue Forderungen« gestellt würden. Man wolle den »familiären Charakter« des Carnivals aber erhalten, im »Hintergrund in Absprache mit den Behörden alle Maßnahmen ergreifen, die nötig sind.« Es gebe eine neue Homepage, auf der sich die Gruppen online anmelden könnten. Die Veranstalter erwarten bis zu 70 Gruppen, die Anmeldefrist endet am 31. März.

»Fan-Artikel« wie T-Shirts, Rucksäcke, Trinkflaschen

Zum ersten Mal soll es einen Info-Stand auf dem Jahnplatz geben, dazu »Fan-Artikel« wie T-Shirts, Rucksäcke, Trinkflaschen. Neu im Park, so Stephan Noltze, seien Familienbereich und Chill-Zone. Platz sei für bis zu 50 Stände, 30 kämen sicher: »Speisen, Getränke, Kleidung, Schmuck, Kunsthandwerk – nachhaltig, fair gehandelt.«

Lesemann wünscht sich mehr Förderkreismitglieder, – derzeit sind es 100, die Zahl will man bis 2018/19 verdoppeln – und freut sich über Unterstützung durch das Kulturamt: Das hat die Fördersumme von 5600 auf 10.000 Euro erhöht und stellt Sachleistungen für 1000 Euro zur Verfügung. Top-Act das Programms auf der Hauptbühne ist in diesem Jahr die Gruppe Checkpoint Guanabana.

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