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Sonderausstellung „Darüber lacht die Republik“ im Historischen Museum Bielefeld

Der Karikatur-Boom der 1920er Jahre

Bielefeld

Die Macht der Bilder ist kein Phänomen der Neuzeit und der sozialen Medien. Bereits in den 1920er Jahren erlebte die Karikatur einen regelrechten Boom. Allein in Deutschland gab es knapp 80 humoristisch-satirische Blätter, darunter so populäre Zeitschriften wie „Simplicissimus“, „Kladderadatsch“ und „Eulenspiegel“ mit Auflagen von 200.000 Exemplaren und darüber hinaus. Politiker wie Friedrich Ebert, der erste Reichspräsident der Weimarer Republik, standen verschärft im Fokus der Karikaturisten.

Von Uta Jostwerner

Ebert-Nachfolger Wilhelm Marx windet sich, beobachtet von Dr. Florian Greiner und Dr. Gerhard Renda (rechts), Foto: Bernhard Pierel

Mit der Ausstellung „Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ‘seine‘ Reichskanzler in der Karikatur“ präsentiert das Historische Museum eine Auswahl satirischer Zeichnungen, die Friedrich Ebert und seine Zeitgenossen ins Visier nehmen. Die Ausstellung entstand in Heidelberg, Geburtsort Friedrich Eberts und Sitz der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte. Gezeigt werden ebenso republikfeindliche wie -freundliche Positionen. Abgedeckt wird sowohl das rechte als auch das linke politische Lager.

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