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Aktion vor Amazon-Auslieferungslager in Bielefeld-Oldentrup

DGB-Beratungsstelle will Fahrer über Rechte aufklären

Bielefeld

Die Beratungsstelle „Faire Integration NRW“ des DGB-Bildungswerkes hat am Freitag vor dem Amazon-Auslieferungslager in Oldentrup eine Informationsaktion für die Auslieferungsfahrer des Online-Händlers gestartet. „Uns geht es darum, dass die Fahrer angemessen bezahlt werden“, sagt Referent Mousa Othman.

Von Michael Schläger

Vertreter von Gewerkschaften und Beratungsstellen haben am Freitag Auslieferungsfahrern im Dienst von Amazon Infos zu ihren Arbeitnehmerrechten angeboten. Foto: Thomas F. Starke

Nach Angaben der Beratungsstelle sind viele Auslieferungsfahrer bei Subunternehmern tätig. Die zahlten zwar für eine 40-Stunden-Wochen den gesetzlichen Mindestlohn. „Oft müssen die Fahrer aber bis zu 60 Stunden arbeiten, um ihre Touren zu schaffen“, so Othman. Für die Überstunden gebe es dann keine Vergütung. Außerdem würden die Fahrer unter Druck gesetzt, wenn Lieferungen nicht rechtzeitig ankämen. Sie würden für Schäden, die an den Auslieferungsfahrzeugen entstünden, zur Kasse gebeten.

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