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Baumpflanzungskonzept nach der Sommerpause

Die ersten Eschen werden gefällt

Bielefeld (WB/HHS). Es kommt, wie es kommen musste. Entlang der Promenade werden bis zum Monatsende die ersten Eschen gefällt. Diese Baumart ist nicht überlebensfähig , leidet unter dem so genannten Eschentriebsterben, das sich seit 25 Jahren von Polen über ganz Mitteleuropa ausbreitet.

An der Promenade müssen die Eschen weg. Foto: Bernhard Pierel

Nach Auskunft des Umweltbetriebes liegen für sechs Eschen an der Promenade externe Gutachten vor, wonach diese Bäume weder stand- noch bruchsicher sind. Diese Eschen seien am unteren Stamm extrem morsch, und dem könne nicht entgegengewirkt werden. Bei sechs weiteren Exemplaren sei die Krankheit inzwischen soweit fortgeschritten, dass sie ebenfalls gefällt werden müssen. Weitere Pflegemaßnahmen seien wegen der ausgeprägten Produktion von Totholz hier nicht mehr zielführend.

Nach der Sommerpause will der Umweltbetrieb ein Baumpflanzungskonzept für die Promenade vorstellen, da keine der 69 Eschen gerettet werden könne und eine andere Baumart gepflanzt werden müsse. Im Ausschuss des Umweltbetriebes regte Hannelore Pfaff (Grüne) an, gleich alle Eschen auf einmal abzuholzen, damit sich nicht eine Baustelle an die andere reihe und die neuen Bäume gleichmäßig wachsen können.

In den städtischen Wäldern stehen allein insgesamt 14.000 Eschen, die in den nächsten Jahren entweder absterben oder gefällt werden müssen, im Privatwald etwa noch mal so viele.

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